Klein und voller Power

Haskap-Beeren: Diese Früchtchen haben das Zeug zum Superfood

8.7.2021, 15:06 Uhr
Haskap-Beeren schmecken natürlich auch Vögeln.

Haskap-Beeren schmecken natürlich auch Vögeln. © imago images/All Canada Photos, NNZ

Sie sehen ein bisschen aus wie kleine Hagebutten - nur eben in Blau. Ihr Geschmack ist herb-süß und man sieht sie in immer mehr ausgesuchten Geschäften, wie etwa Bio-Läden. Auch wenn die meisten Menschen die kleinen Früchtchen noch nicht kennen dürften.

Der Grund dafür ist einfach. „Haskap-Beeren dürfen in Europa erst seit ihrer
Zulassung als neuartiges Lebensmittel Ende 2018 zum Verzehr angeboten
werden“, erklärt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Sie werden auch Maibeeren oder Honigbeeren genannt und wachsen an frostharten Sträuchern. Ihre Ernte ist in der Regel zwischen Mai und Juli im Freiland und harte Handarbeit.

Ursprünglich stammen die Beeren von der sibirischen Halbinsel Kamtschatka. Ihren Namen "Haskap" verdanken sie aber Japan, wo sie erstmals kultiviert wurden. Dabei sind sie nicht nur lecker - ob nun als Snack, Brotaufstrich oder Saft. Sie sind auch wahre Vitaminbomben, nicht umsonst bedeutet ihre Name so viel wie "Beere des ewigen Lebens".

"In den Beeren stecken nennenswerte Mengen an Vitamin C, A, und E sowie
Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalzium", so Anja Schwengel-Exner. Ihre blaue Farbe hingegen verdanken die Haskap-Beeren ihrem hohen Gehalt an Anthocyanen. Und schmecken dabei wie ein Mix aus Heidelbeeren, Brombeeren und Himbeeren.

Weitere Artikel rum um die Themen Essen und Trinken finden Sie hier

Keine Kommentare