Neue Regeln

Thermen und Saunas: Was gilt aktuell in Bayern?

Simone Madre
Simone Madre

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17.1.2022, 14:57 Uhr
Welche Regeln gelten für den Saunabesuch in Bayern?

Welche Regeln gelten für den Saunabesuch in Bayern? © Andreas Gebert, dpa

Seit dem 17. Januar gilt eine aktualisierte 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV). Die Regeln für Thermen und Saunas haben sich dabei aber kaum geändert.

Neu ist: In sogenannten Hotspot-Landkreisen, in denen die Inzidenz über 1000 liegt, werden theoretisch alle Thermen und Saunas geschlossen, ebenso Restaurants, Friseure und Hotels. Derzeit ist die Regelung aber ausgesetzt.

In Thermen und Saunas gilt 2G plus. Das bedeutet, neben dem Impf- oder Genesungsnachweis braucht es noch einen aktuellen Test. Das kann laut Verordnung ein Selbsttest sein, den man unter Aufsicht vor Ort durchführt, ein Schnelltest oder ein PCR-Test. Nicht an allen Bädern sind allerdings Selbsttests möglich - das entscheiden die Betreiber.

Für Menschen mit Booster entfällt die Testpflicht - direkt nach der Impfung. Wer als geboostert gilt, lesen Sie hier.

Hygienekonzept in Thermen und Saunas

Jeder Betreiber erstellt darüber hinaus ein eigenes Hygienekonzept, das zusätzliche Regeln enthalten kann, basierend auf einem bayernweiten Rahmenkonzept für Wellnesseinrichtungen. Die aktuellste Version ist vom 13. Dezember und enthält einige Soll-Regeln: Dampfbäder sollen geschlossen bleiben, Saunakabinen sollen nur mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius in Betrieb genommen werden. Aufgüsse sollen ohne Wedeln stattfinden. Im Sommer gab es hier noch strikte Verbote.

In vielen Thermen haben die Dampfbäder und Saunas mit niedriger Temperatur daher geöffnet, auch wird bei Aufgüssen gewedelt. Am besten informieren Sie sich auf der Website der jeweiligen Therme über die konkrete Umsetzung.

Im Rahmenkonzept beschrieben ist zum Beispiel auch, wo eine Maskenpflicht im Bad gelten soll und wo nicht. Keine Maske braucht es laut Konzept im Nassbereich, also den Duschen, WCs, Saunas und Schwimmhallen mitsamt den Aufenthaltsbereichen. Oft schreiben Bäder das Tragen einer Maske nur im Eingangsbereich und bis in die Umkleiden vor. Wichtig ist stets der Mindestabstand.

Personen mit akut aufgetretenen, aber relativ unspezifischen Symptomen wie Schnupfen und Husten wird der Zutritt ebenso verboten wie Personen mit Corona-spezifischen Symptomen wie dem Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Außerdem sollen jederzeit Mindestabstände eingehalten werden. Einige Bäder arbeiten dafür mit Markierungen auf dem Boden und schließen beispielsweise jede zweite Umkleide und Dusche.