Neue Regeln

Thermen und Saunas: Was gilt seit Mittwoch in Bayern?

26.11.2021, 14:16 Uhr
Welche Regeln gelten für den Saunabesuch in Bayern?

Welche Regeln gelten für den Saunabesuch in Bayern? © Andreas Gebert, dpa

Seit Mittwoch, 24. November, gilt die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) mit neuen Regeln für Bayern. Zum einen gilt für Thermen und Saunas nun 2G plus. Das bedeutet, neben dem Impf- oder Genesungsnachweis braucht es noch einen aktuellen Test. Das kann laut Verordnung ein Selbsttest sein, den man unter Aufsicht vor Ort durchführt, ein Schnelltest oder ein PCR-Test. Nicht an allen Bädern sind allerdings Selbsttests möglich - das entscheiden die Betreiber.

Zum anderen werden in sogenannten Hotspot-Landkreisen, in denen die Inzidenz über 1000 liegt, alle Thermen und Saunas geschlossen, ebenso Restaurants, Friseure und Hotels. Wann ein Landkreis als Hotspot gilt lesen Sie hier.

Diese Maßnahmen sollen bis zum 15. Dezember gelten - eine Übersicht der wichtigsten Änderungen gibt es hier.

Hygienekonzept in Thermen und Saunas

Jeder Betreiber erstellt darüber hinaus ein eigenes Hygienekonzept, das zusätzliche Regeln enthalten kann, basierend auf einem bayernweiten Rahmenkonzept für Wellnesseinrichtungen. Die aktuellste Version ist vom September und enthält einige Soll-Regeln: Dampfbäder sollen geschlossen bleiben, Saunakabinen sollen nur mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius in Betrieb genommen werden. Aufgüsse sollen ohne Wedeln stattfinden. Vorab gab es hier strikte Verbote.

In vielen Thermen haben die Dampfbäder und Saunas mit niedriger Temperatur daher geöffnet, auch wird bei Aufgüssen gewedelt. Am besten informieren Sie sich auf der Website der jeweiligen Therme über die konkrete Umsetzung.

Im Rahmenkonzept beschrieben ist zum Beispiel auch, wo eine Maskenpflicht im Bad gelten soll und wo nicht. Keine Maske braucht es im Nassbereich, also den Duschen, WCs, Saunas und Schwimmhallen mitsamt den Aufenthaltsbereichen. Oft schreiben Bäder das Tragen einer Maske nur im Eingangsbereich und bis in die Umkleiden vor.

Personen mit akut aufgetretenen, aber relativ unspezifischen Symptomen wie Schnupfen und Husten wird der Zutritt ebenso verboten wie Personen mit Corona-spezifischen Symptomen wie dem Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Außerdem sollen jederzeit Mindestabstände eingehalten werden. Einige Bäder arbeiten dafür mit Markierungen auf dem Boden und schließen beispielsweise jede zweite Umkleide und Dusche.

In einer vorigen Version dieses Artikels stand, dass Dampfbäder, Saunakabinen und Aufgüsse laut Rahmenkonzept bestimmten Vorgaben folgen müssten. Dies wurde aber am 17. September zu einer Soll-Regel abgeschwächt.