Wegen Corona: Nürnberger Bardentreffen 2021 abgesagt - Sonderformat kommt

9.4.2021, 15:51 Uhr
Bardentreffen 2019: Elena Burki aus der Schweiz mit Alphorn.

Bardentreffen 2019: Elena Burki aus der Schweiz mit Alphorn. © Uwe Niklas

Schon im Februar hatte das Nürnberger Kulturreferat die Befürchtung geäußert, dass das Bardentreffen vom 30. Juli bis 1. August 2021 nicht in seiner derzeitigen Form stattfinden kann. Damals plante man aber noch, Teile davon im Altstadtbereich, am Dutzendteich und im Luitpoldhain zu ermöglichen.

Absage wegen Corona

Nun aber die endgültige Absage: Aufgrund der anhaltenden Pandemie, schreibt das Projektbüro, könne man das Festival mit seinen 200.000 Besuchern und Musikschaffenden nicht realisieren. Die Variante B, erklärt der Leiter des Projektbüros Andreas Radlmaier, wäre gewesen, Bereiche für die Zuschauer einzuzäunen und alle Gäste zu registrieren.


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Dies wäre allerdings ein wahnsinniger logistischer und finanzieller Aufwand gewesen. Zudem glaubt das Projektbüro, dass die Einzäunung "den Charakter des Bardentreffens massiv beschädigt hätte." Daher wird es nun kein Bardentreffen werden.


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Stattdessen will die Stadt mit zwei Sonderformaten zumindest ein wenig von der Stimmung des Open Air Festivals aufrecht erhalten. Zum einen sollen an der Seebühne am Dutzendteich vom 30. Juni bis 4. Juli einige Veranstaltungen mit Songwritern und Künstlern der Weltmusik stattfinden.

Zudem soll wenn möglich ab Mitte Juni für etwa sechs Wochen eine Bühne am Spittlertor am Rand der Nürnberger Altstadt aufgebaut werden. In einer Kooperation mit der Musikzentrale Nürnberg (MUZ) sollen dort lokale Künstlerinnen und Künstler ohne weitere Infrastrukturkosten auftreten können.