Kulturhauptstadt: Programm wird 85 Millionen Euro kosten

22.7.2019, 17:41 Uhr
Stellten das offizielle Motto und Design für die Nürnberger Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 vor: Oberbürgermeister Ulrich Maly, Kulturrreferentin Julia Lehner, Hans-Joachim Wagner, Leiter des Projektbüros, und Danusch Mahmoudi, Direktor der Designagentur

Stellten das offizielle Motto und Design für die Nürnberger Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 vor: Oberbürgermeister Ulrich Maly, Kulturrreferentin Julia Lehner, Hans-Joachim Wagner, Leiter des Projektbüros, und Danusch Mahmoudi, Direktor der Designagentur "Die Krieger des Lichts" (von rechts). © Eduard Weigert

Die Summe errechnet sich nach Worten des Stadtoberhaupts aus den 30 Millionen Euro, die der Freistaat gegebenfalls zur Verfügung stellen will, einem ähnlich hohen Anteil der Stadt und einem Beitrag aus der Metropolregion von rund 7,5 Millionen Euro. "Wobei nicht die Region die Stadt subventionieren soll, sondern das Geld zurück in die Region fließt", unterstrich Maly.

Weitere zehn Millionen Euro erhofft man sich als Bundeszuschuss und rund 7,5 Millionen Euro sollen durch Sponsoring-Gelder und mäzenatische Spenden eingeworben werden. Ulrich Maly erläuterte: "Mit dieser Gesamtsumme liegen wir in etwa auf dem Budget-Niveau, mit dem auch unsere Mitkonkurrenten Hannover und Chemnitz kalkulieren."

 

Geklärt ist auch das Motto, unter dem die Bewerbung steht: "Past Forward" (frei übersetzt: Die Vergangenheit in Zukunft überführt). Das graphische Konzept des Bewerbungsprozesses gibt sich betont schlicht: Ein durch zwei Dreiecke gekennzeichnetes stilisiertes N, um das herum sich die drei geometrischen Grund-Formen Kreis, Dreieck und Rechteck bewegen.

 

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