Maske, Tests und mehr

Corona-Regeln an Ostern 2022: Maßnahmen fallen - was Sie trotzdem beachten sollten

Alicia Kohl
Alicia Kohl

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15.4.2022, 08:27 Uhr
Vor allem wenn man die Großeltern besuchen oder einladen möchte, ist etwas Vorsicht geboten.

© gpointstudio Vor allem wenn man die Großeltern besuchen oder einladen möchte, ist etwas Vorsicht geboten.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren herrschen keine Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren mehr zur Osterzeit. Familientreffen sind damit wieder möglich, auch im großen Rahmen. Die Lockerungen, die seit dem 3. April gelten, gelten auch für Ungeimpfte. Die 3G- und 2G-Regelungen sind ebenso wie die Maskenpflicht passé. Restaurants und Cafébetreiber dürfen jedoch über das Hausrecht entscheiden, ob sie Beschränkungen weiter durchsetzen wollen. In manchen Restaurants kann es also sein, dass entweder die Maske oder ein 3G- oder 2G-Nachweis verlangt wird. Vor einem Osterbesuch im Restaurant sollten Sie sich deshalb über die jeweiligen Regeln informieren.

Rein rechtlich müssen Sie inzwischen weder im Supermarkt noch beim Shoppen eine Maske tragen. Trotzdem sind die Infektionszahlen derzeit so hoch wie nie zuvor. Die Freude über ein glückliches und coronafreies Osterfest ist daher umso größer, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Maske tragen

Weiterhin macht es Sinn, eine FFP2-Maske für die kurze Zeit beim Einkaufen zu tragen, um sich vor einer möglichen Infektion zu schützen und das Fest bei den Liebsten verbringen zu können. Nichts wäre ärgerlicher als ein positiver Test an den freien Ostertagen.

Testen

Auch ein Schnelltest vor dem Osterbrunch mit den Großeltern schadet nicht. Wer kein Geld dafür ausgeben will, kann sich weiterhin kostenlos bei einem der vielen Schnelltestzentren in Nürnberg und der Region testen lassen und sich 15 Minuten später sicher sein. Gerade die Großeltern sollten aufgrund des schwächeren Immunsystems im Alter wenn möglichst nicht angesteckt werden. Ein negativer Test kann hier zumindest etwas mehr Sicherheit bieten.

Eiersuche im Freien

Gerade der April dieses Jahr hat gezeigt, dass er seinen Job sehr ernst meint. Schneetreiben folgt auf Frühlingswetter, Sturmböen auf Sonnenstrahlen, Temperaturen um den Gefrierpunkt auf Sonnenbrand - und das gern auch mal alles an einem Tag. Dass der Osterbrunch da nicht wirklich zuverlässig im Freien geplant werden kann, ist klar. Sollten die Wetterverhältnisse es hergeben, könnte man jegliche Osteraktivitäten nach draußen verlegen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Im Garten nach dem Osternest suchen ist sowieso spannender, als unter dem Sofa und dem Bett nachzusehen.

Treffen aufteilen

Statt ein großes Osterevent zu veranstalten, könnten Sie das Fest über mehrere Tage verteilen und in kleineren Gruppen feiern. Am Sonntag geht's zum Brunch zu Oma und Opa, am Abend kommen die Tanten zum Grillen vorbei, am Montag kommt der Bruder mit seinem Neugeborenen zum Kaffee und am Abend steht ein Spieleabend mit Freunden an - oder so ähnlich. So sind zumindest nicht allzu viele Menschen zugleich an einem Ort und haben direkten Kontakt miteinander.

Beisammensein genießen!

Trotz aller Vorsicht sollten Sie das Osterfest, das nun endlich wieder mit den Liebsten gefeiert werden kann, natürlich genießen und zumindest auch ein bisschen was von all dem tun, was die letzten Jahre nicht möglich war: Bis abends draußen grillen, über den Ostermarkt schlendern, ins Kino gehen, Osterbrunnen bewundern, Brunchen gehen und vor allem die Zeit mit den Liebsten verbringen, ohne genau zählen zu müssen, ob nun mehr oder weniger Personen zusammenkommen.

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