Innerhalb eines Monats

Sie wetterten gegen die Impfung: Drei US-Moderatoren an Corona gestorben

31.8.2021, 15:16 Uhr
Drei amerikanische Impfgegner versterben an einer Covid-Infektion. 

Drei amerikanische Impfgegner versterben an einer Covid-Infektion.  © Federico Gambarini, dpa

Dick Farrel, Phil Valentine und Marc Bernier galten als entschiedene Impfgegner, die den Zuhören ihrer Radio-Shows immer wieder von einer Impfung gegen das Coronavirus abrieten. Innerhalb eines Monats starben alle drei an einer Infektion mit dem Covid-19-Virus.

Dick Farrel galt als bekennender Trump-Anhänger und war besonders bei erzkonservativen US-Amerikanern ein beliebter Radio-Moderator, wie Focus berichtet. Noch kurz bevor er selbst an Corona erkrankte, soll er in seiner Sendung Verschwörungsmythen verbreitet und gegen die Impfung gewettert haben. Vor drei Wochen starb Dick Farrel im Alter von 65 Jahren an einer Infektion mit dem Virus.

Am 21. August gab der amerikanische Sender "Westwood One Radio Network" bekannt, dass der langjährige Moderator Phil Valentine ebenfalls an einer Corona-Infektion verstorben sein. „Wir sind zutiefst traurig, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unser Gastgeber und Freund Phil Valentine verstorben ist“, erklärt der Sender in einem Statement. Immer wieder hatte der Moderator seine Chance an Corona zu versterben als niedriger als ein Prozent eingeschätzt. Wie Focus berichtet, habe Valentine seine Einstellung jedoch kurz vor seinem Tod bereut und seine Ablehnung gegenüber der Impfung zurückgenommen. Valentine wurde 61 Jahre alt.

Auch Marc Bernier erklärte öffentlich, sich nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen. Medienberichten zufolge habe er sich selbst als "Herr Anti-Impfstoff" (engl. "Mr. Anti-Vax") bezeichnet. Am 29. August gab der Sender News Daytona Beach auf Facebook bekannt, dass Marc Bernier im Alter von 65 Jahren verstorben sei. „Marc informierte und unterhielt die Hörer auf WNDB über 30 Jahre lang, während er eine erfolgreiche 46-jährige Karriere als Rundfunkjournalist hinter sich hatte. Er wird vielen Freunden, Verwandten und Kollegen fehlen“, so das offizielle Statement.