Warum WhatsApp ab sofort über den Status mit seinen Usern kommuniziert

2.2.2021, 14:28 Uhr
WhatsApp nutzt seine Status-Funktion neuerdings für Werbung in eigener Sache.

WhatsApp nutzt seine Status-Funktion neuerdings für Werbung in eigener Sache. © Ritchie B. Tongo, dpa

Nach der viel kritisierten Änderung der Datenschutzbedingungen, dem abnehmenden Vertrauen der User in die Sicherheit der App und dem daraus resultierenden Wechsel vieler Nutzer zu Alternativen wie Telegram oder Signal sah sich WhatsApp in der Pflicht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Bereits vergangene Woche kündigte das Unternehmen unter dem Motto "Chats nur für die eigenen Augen" neue Features an, zum Beispiel die Fingerprint-Erkennung bei der Desktopversion oder eine "Später-lesen"-Funktion für die Smartphone-App.

Um das Vertrauen der User zurückzugewinnen, ergreift der von Facebook aufgekaufte Messenger-Dienst aber nicht nur inhaltliche Maßnahmen, sondern möchte auch die Kommunikation stärken: Dafür nutzt WhatsApp seine Statusfunktion, die ursprünglich Nutzern erlaubte, Inhalte für eine Verweildauer von 24 Stunden mit Freunden zu teilen.


Datenschutz und Privatsphäre: Das sind die wichtigsten WhatsApp-Einstellungen


Über eigene Statusmeldungen versucht der Instant-Messaging-Dienst für die "Verpflichtung der Privatsphäre" zu sensibilisieren. In diesem Rahmen verweist das Unternehmen auf den Datenschutz, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und darauf, keine Nachrichten mitzulesen. Auch in Zukunft sollen Informationen über neue Features und Aktualisierungen auf diesem Weg die Nutzer erreichen.

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