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Bahnfahren, Benzin, Flugsteuer: Das ändert sich durch das Klimapaket

Diesel wird teurer - Neue Ölheizungen ab 2026 verboten - 20.09.2019 15:44 Uhr

Für fast alle Deutschen werden die am Freitag von der GroKo beschlossenen Neuerungen spürbar sein: Bahntickets werden billiger, Flüge werden teurer und auch Diesel wird bis 2026 zehn Cent mehr kosten. In unserer Bildergalierie finden Sie alle wichtigen Beschlüsse des Klimagipfels.

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Bahnfahren wird billiger, Fliegen teurer: Die Inhalte des Klimapakets

Lange hat die Große Koalition um das Klimapaket gerungen, jetzt steht fest: Das Paket der schwarz-roten Koalition für mehr Klimaschutz soll ein Gesamtvolumen von mehr als 50 Milliarden Euro haben. Zur Finanzierung soll es weder neue Schulden noch eine Klimaanleihe geben. Die Maßnahmen betreffen nahezu alle Bürger.


Im Kampf gegen den Klimawandel haben sich am Freitag in Bayern mehr als zehntausend Menschen am weltweiten "Klimastreik" beteiligt. Zu einer Auftaktkundgebung der Fridays-for-Future-Bewegung in München strömten einem Polizeisprecher zufolge mindestens 25.000 Demonstranten in die Innenstadt. Bei dem Protest in Augsburg zählte die Polizei mindestens 4500 Teilnehmer, unter ihnen waren auch die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) und Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt.

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Fridays for Future: Tausende Demonstranten zogen durch Nürnberg

Weltweit zogen Kinder, Jugendliche, Studenten, Arbeiter und Rentner durch die Straßen, um für eine konsequente Klimapolitik zu protestieren. Auch in Nürnberg waren Tausende auf den Straßen. Die Polizei schätzte etwa 8000 Teilnehmer in der Noris. Autofahrer brauchten viel Geduld. Die Demonstranten zogen unter anderem über den Rathenauplatz und sorgten so zeitweise für Stau und stockenden Verkehr.


In Nürnberg waren es etwa 3000. So starteten die Demonstranten in Nürnberg beispielsweise um 12.05 Uhr an der Lorenzkirche mit einer Kundgebung. "Denn es ist fünf nach zwölf, sich um das Klima zu kümmern", sagen die Veranstalter. Die Polizei schätzt etwa 8000 Teilnehmer in der Noris. In Erlangen haben sich schon um 11 Uhr Tausende Schüler und Erwachsene auf dem Schlossplatz versammelt. Die Polizei vermeldete gegen Mittag rund 5000 Teilnehmer in der Universtitätsstadt, so viele wie noch nie. In Fürth geht es um 16 Uhr am Dreiherrenbrunnen in der Fußgängerzone los.

afr

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