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Seehofer droht syrischen Heimaturlaubern mit Abschiebung

BAMF soll Status von Syrern untersuchen, die in Herkunftsland reisen - 18.08.2019 11:50 Uhr

Seehofer will Rückführungen von Syrern durchführen lassen, "wenn es die Lage erlaubt". © Sebastian Kahnert, dpa


"Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub macht, der kann sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen", sagte Seehofer der Bild am Sonntag.


Kommentar: Es gibt Syrien-"Urlauber", aber wie viele sind das?


Wenn dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Reisen in das Herkunftsland bekannt würden, werde in der Behörde unverzüglich ein Widerruf des Flüchtlingsstatus geprüft, sagte er. Zudem beobachte man intensiv die Entwicklung in Syrien. Seehofer: "Wenn es die Lage erlaubt, werden wir Rückführungen durchführen."


US-Angriff auf Syrien löst Krise mit Russland aus


Etwa 780.000 Syrer sind in den vergangenen Jahren nach Deutschland geflohen. Mehr als acht Jahre tobt der verheerende Krieg schon, inzwischen haben die Truppen von Präsident Baschar al-Assad viele Gebiete wieder unter ihrer Kontrolle.

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dpa

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