Donnerstag, 15.04.2021

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Corona in Bayern: Das soll sich bei Friseuren und Kosmetikstudios ändern

Bundesweites Infektionsschutzgesetz wird angepasst - 13.04.2021 09:53 Uhr

Neue Coronamaßnahmen wurden in Bayern zuletzt am 7. April verkündet, diese traten am 12. April in Kraft. Auch der Einzelhandel und Dienstleister sind hiervon betroffen.


Neue Regelungen im Einzelhandel: Antworten auf die häufigsten Fragen


Eine Ausnahmeregel gilt für bestimmte Betriebe gilt jedoch weiterhin. Dazu zählen auch Frisöre und Kosmetikstudios. Diese bleiben unabhängig von der Inzidenz geöffnet.

Auf nordbayern.de-Anfrage bestätigte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bereits am 7. April: "Körpernahe Dienstleistungen, wie sie in Kosmetikstudios und Friseursalons erbracht werden, blieben vom heutigen Ministerratsbeschluss unangetastet und dürfen weiterhin gem. §12 Absatz 2 der 12. BayIfSMV unter den dort genannten Voraussetzungen öffnen."

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Dort steht: Betriebe wie Massagepraxen oder Tattoo-Studios bleiben weiterhin geschlossen. Dienstleistungen von Friseuren sowie die Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege dürfen angeboten werden, solange hierfür feste Termine vergeben werden. Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen, beim Kunden entfällt teilweise die FFP2-Maskenpflicht, wenn die Art der Leistung das nicht zulässt. Der Dienstleister muss Kontaktdaten erheben.

Was soll künftig für Friseure gelten?

Am 13. April wurde eine Änderung des deutschlandweiten Infektionsschutzgesetzes verkündet, das Regelwerk muss noch Bundestag und Bundesrat passieren. Danach soll laut Informationen der dpa soll Folgendes gelten: Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind künftig untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe". Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken oder Masken mit gleicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.


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