Überbrückungshilfe III: Auszahlung soll im Februar starten

3.2.2021, 11:30 Uhr

Viele Unternehmen und Betriebe in Bayern leiden weiter unter der Corona-Krise. Zur Unterstützung zahlte die Regierung zunächst die Corona-Soforthilfen und nun die Überbrückungshilfen und die November- und Dezemberhilfe aus. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zieht am Mittwoch in einer Pressekonferenz eine Bilanz zu den bisherigen Finanzhilfen und wagt einen Ausblick.

+++ Minister Aiwanger betont, dass er in der Öffnungsdebatte mit Ministerpräsident Söder immer noch uneinig ist. Aiwanger sieht im Nachbarland Österreich ein Vorbild für ein Öffnungskonzept: "Österreich eröffnet jetzt wieder den Handel, obwohl die Zahlen höher sind als in Bayern."


Corona-Zoff zwischen Söder und Aiwanger wird schärfer


+++ Aiwanger hofft darauf, dass noch im Februar die Abschlagszahlungen der Entwicklungshilfe III ausgezahlt werden können und im März die Endsummen bei den Betroffenen ankommen. "Mit der Überbrückungshilfe muss jetzt Gas gegeben werden", sagt der Wirtschaftsminister.

+++ Bei der Entwicklungshilfe II seien bereits über 90 Prozent der Gelder an die Betriebe ausgezahlt.


Rückgang stagniert: 9705 Corona-Neuinfektionen in Deutschland


+++ Für die Novemberhilfe seien über 50.000 Anträge an die Regierung eingegangen. Bis auf wenige Tausende seien diese Anträge bereits bearbeitet und die Gelder ausbezahlt.

+++ Die Dezemberhilfe ist seit Freitag auszahlbar. Hier seien bereits über 40.000 Anträge eingegangen und die Auszahlung laufe an.

+++ Aiwanger blickt auf die Corona-Soforthilfen von vor einem Jahr zu Beginn der Corona-Krise zurück. Er lobt die Entwicklung von den Soforthilfen hin zu den Entwicklungshilfen.

+++ Um 10.30 Uhr spricht Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in einer Pressekonferenz aus dem Börsensaal der IHK München zu den bisherigen Corona-Hilfen für bayerische Unternehmen

Aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie:

Verwandte Themen