Preise ab 28.290

Mazda CX-5: Rundum renoviert

8.2.2022, 21:10 Uhr

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Seine Geburtsstunde schlug auf der Frankfurter IAA des Jahres 2011, 2012 begann der Verkauf in Deutschland. Mit durchschlagendem Erfolg: Bis heute ist der Mazda CX-5 eines der beliebtesten Modelle im Portfolio der Japaner. Diese Popularität gilt es am Leben zu erhalten. Und so bekommt die seit 2017 erhältliche Generation II des Kompakt-Crossovers nun eine umfassende Modellpflege.

Dazu gehört zunächst eine Rundum-Aufwertung beim Design. Ins Auge fällt hier die modifizierte Front mit integrierten Nebelleuchten und schmalen LED-Scheinwerfern, die es auf Wunsch mit Matrix-Technologie gibt. Auch eine neue Außenfarbe wird angeboten, sie trägt den Namen "Zircon Sand Metallic".

Aufgewertetes Innenleben

Im Interieur hat Mazda die Materialauswahl und die Sitze verbessert sowie das Geräuschniveau abgesenkt. Außerdem schreitet die Vernetzung voran, und es ist nunmehr für kabelloses Smartphone-Laden gesorgt. Zu den (teils optionalen) Ausstattungs-Highlights zählen Ledersitze, Head-up-Display, ein zusätzliches TFT-Farbdisplay, die elektrisch zu bedienende Heckklappe, modernste Assistenzsysteme und vieles mehr.

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Unangetastet bleibt das gute Platzangebot für die Passagiere. Der Gepäckraum vergrößert sich sogar, konkret um 16 Liter. Das bedeutet: Als Benziner kann der 4,58 Meter lange CX-5 mit 522 Litern, als Diesel mit 510 Litern Stauvolumen dienen.

Benziner mit Zylinderabschaltung

Keine Veränderungen sind bei den Motorisierungen erkennbar: Den Einstieg markiert weiterhin der Zweiliter-Benziner mit 121 kW/165 PS, der - in der schon recht umfassend ausgestatteten Stufe "Primeline" - ab 28.290 Euro in der Preisliste steht und nach WLTP-Norm 6,8 l/100 km verbraucht. Geschaltet wird manuell (Sechsganggetriebe) oder mithilfe einer Sechsstufen-Automatik. Zur Wahl stehen Front- oder Allradantrieb. Als Top-Benziner fungiert die Maschine mit 2,5 Litern Hubraum und 143 kW/194 PS, die ausschließlich mit einer Automatik zusammenarbeitet. Der WLTP-Mix beträgt 7,7 bis 7,6 l/100 km. Für die Stufe „Exclusive Line“ sind ab 36.390 Euro zu bezahlen, beim Allradler kommen 2000 Euro dazu. Beide Benziner sind Direkteinspritzer mit Zylinderabschaltung.

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Kein Abschied vom Diesel

Der 2,2-Liter-Diesel wiederum ist ab 34.090 Euro und in zwei Leistungsstufen verfügbar: 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS. Mit Frontantrieb und als Handschalter verbraucht er ab 5,6 l/100 km, entsprechend 147 g/km CO2-Ausstoß. Für den Selbstzünder sprechen nach Einschätzung von Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan "weiterhin die niedrigen Realverbräuche, auch bei höheren Belastungen wie zum Beispiel Anhängerbetrieb". Vom Diesel auch in dieser Klasse will sich Mazda demnach nicht verabschieden, ganz im Gegensatz zu manchen Wettbewerbern.

Zudem wird Mazda in den kommenden Monaten elektrifizierte Modelle, den neuen, großen CX-60 und den bisher rein elektrischen MX-30 mit einem Wankelmotor als Reichweitenverlängerer vorstellen.

Mazda CX-5:

Wann er kommt: Ab März 2022 beim Händler

Wen er ins Visier nimmt: VW Tiguan, Ford Kuga, Hyundai Tucson, Kia Sportage, Seat Ateca etc.

Was ihn antreibt: 2,0-l-Vierzylinder Benziner mit 121 kW/165 PS, 2,5-l-Vierzylinder-Benziner mit 143 kW/194 PS, 2,2-l-Vierzylinder-Diesel mit 110 kW/150 PS

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