Bußgeld droht

Fast niemand weiß es: Warum Sie die eigene Garage nicht als Lagerraum nutzen dürfen

Isabel Pogner
Isabel Pogner

Online-Redaktion

E-Mail zur Autorenseite

19.12.2022, 09:00 Uhr
Das Auto steht in der Garage gut, Fahrrad, Kanu und Hobelbank müssen aber woanders hin.

© Marijan Murat, dpa Das Auto steht in der Garage gut, Fahrrad, Kanu und Hobelbank müssen aber woanders hin.

In der Garage steht das Auto. Und vielleicht noch der Laubrechen. Und das Fahrrad. Ok ja, das Trampolin passt im Winter auch noch rein. Erlaubt ist das allerdings nicht, denn Garagen dürfen nicht dauerhaft als Lagerraum genutzt werden, erklärt der ADAC. Wer das doch tut, muss mit saftigen Strafen rechnen.

Grundsätzlich ist es so: Wer eine Baugenehmigung für eine Garage erhält, darf die nur zum Auto-Parken nutzen. Nicht als Büro, Werkstatt oder Abstellkammer. "Zweckbestimmung" nennt sich das, erklärt der ADAC. Streng genommen sind auch Fahrräder in der Garage tabu. Reifen oder Dachboxen, also Gegenstände, die unmittelbar mit dem Auto zu tun haben, sind aber erlaubt.

Ist Benzin oder Diesel in der Garage ok?

Besitzer oder Mieter von kleinen Garagen dürften bis zu 200 Liter Diesel und bis zu 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen, bruchsicheren Behältern lagern. Das steht ebenfalls in "Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen sowie über die Zahl der notwendigen Stellplätze" - oder kurz: GaStellV.

Wer sich nicht an die Nutzungsvorschriften hält, kann dafür ein Bußgeld aufgedrückt bekommen. In Bayern können die Behörden laut Bußgeldkatalog bis zu 500.000 Euro fordern.