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Coronavirus Bamberg: Die Stadt organisiert Hilfe

Die Nachbarschaftshilfe der Stadt ist weiter aktiv - 23.10.2020 17:37 Uhr

Bamberg

03.04.2017 © dpa


Die Zahl der Corona-Neufinfektionen steigt vielerorts in Deutschland. Auch in Bamberg nehmen die Fälle zu. Lange lag die Anzahl der neuen Fälle bei 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen bei weit unter 20. Nun nähert sich der Inzidenzwert dem ersten kritischen Grenzwert von 35 Neuinfektionen an.


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Um Bürgerinnen und Bürgern, welche aufgrund von Krankheit, Behinderung oder sonstigen Einschränkungen auf Unterstützung angewiesen sind, unter die Arme zu greifen, bietet die Stadt Bamberg seit März eine Nachbarschafshilfe an.

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Wenn Menschen über 60 Jahre alt sind, ein geschwächtes Immunsystem haben und/oder Grunderkrankungen wie etwa Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen vorweisen, gelten sie als gefährdet.


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Dabei spielt es keine Rolle, ob es um einfache Erledigungen, einen kurzen Plausch oder Botengänge geht. All jene, welche nicht online einkaufen möchten, durch die Corona-Pandemie einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind oder aufgrund von Quarantänemaßnahmen keine Unterstützung haben, können von der Hilfe Gebrauch machen.

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Die Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung ist von montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr per Telefon (0951 87-1447) oder Mail (nachbarschaft@stadt.bamberg.de) erreichbar.

Nach der Anmeldung suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Amts für Inklusion anhand der Unterstützerliste nach einer Lösung. Der oder die Helfende bespricht dann die Details mit dem oder der Hilfesuchenden.

Unter den eben genannten Kontaktmöglichkeiten können sich auch Menschen melden, die ihre Hilfe anbieten wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.


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Felix Schwarz

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