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Bundestagswahl 2021: Was Sie im Wahlkreis Bamberg-Forchheim wissen sollten

Briefwahl, Kandidaten und alle Orte - 29.04.2021 17:55 Uhr

Auch die Abstimmung per Brief wird im Landkreis Forchheim wieder möglich sein, wie hier während der Kommunalwahl 2020.

29.04.2021 © Ralf Rödel, NN


Wann genau ist Bundestagswahl?

Die Bundestagswahl 2021 findet am Sonntag, den 26. September, statt.

Was muss ich beachten, wenn ich per Brief wählen will?

Wer lieber per Briefwahl abstimmen möchte, muss einen Wahlschein beantragen. Einen Vordruck dazu erhalten alle Wählerinnen und Wähler mit der Wahlbenachrichtigung. Der Wahlschein kann aber auch schon vorher beantragt werden - spätester Termin hierfür ist allerdings Freitag, der 24. September, um 18 Uhr.

Die Briefwahlunterlagen erhält man daraufhin per Post oder direkt vor Ort. Neben dem Wahlschein beinhalten diese auch den Stimmzettel, einen blauen und roten Umschlag sowie ein Merkblatt. Sie müssen so abgeschickt oder direkt vor Ort eingeworfen werfen, dass sie bei der auf dem roten Umschlag angegebenen zuständigen Stelle bis 18 Uhr am Wahlsonntag eintreffen. Der Bundeswahlleiter empfiehlt, die Unterlagen spätestens drei Werktage vor der Wahl abzuschicken.

Welche Orte gehören zum Wahlkreis Bamberg-Forchheim?

Zum Wahlkreis Bamberg (Nummer 236) zählt die kreisfreie Stadt Bamberg sowie vom Landkreis Bamberg die Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Frensdorf, Hallstadt, Hirschaid, Pettstadt, Pommersfelden, Schlüsselfeld, Stegaurach, Strullendorf, Walsdorf. Hinzu kommen die Verwaltungsgemeinschaften Burgebrach (Gemeinden Burgebrach und Schönbrunn im Steigerwald), Ebrach (Gemeinden Burgewindheim und Ebrach) und Lisberg (Gemeinden Lisberg und Priesendorf).

Vom Landkreis Forchheim gehören die Gemeinden Eggolsheim, Forchheim, Hallerndorf, Hausen, Heroldsbach, Igensdorf, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand sowie die Verwaltungsgemeinschaften Dormitz (Gemeinden Dormitz, Hetzles, Kleinsendelbach), Effeltrich (Gemeinden Effeltrich, Poxdorf), Gosberg (Gemeinden Kunreuth, Pinzberg, Wiesenthau) sowie Kirchehrenbach (Gemeinden Kirchehrenbach, Leutenbach, Weilersbach).

Die übrigen Gemeinden des Landkreises Forchheim sind Teil des Bayreuther Wahlkreises (Nummer 237).

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Atemberaubende Schönheiten: Die Fränkische Schweiz von oben

Aus bis zu 2.500 Metern Höhe blickte Tom Schneider, Fotograf aus Ebermannstadt, bei einer Fahrt mit einem Heißluftballon auf Dörfer, Natur und wunderschöne Ecken der Fränkischen Schweiz und des Landkreises Forchheim.


Wer tritt für den Wahlkreis Bamberg-Forchheim zur Bundestagswahl an?

Viele Nominierungen haben inzwischen stattgefunden - aber noch nicht alle (Stand: 24.4.2021):

Wer für die CSU antritt, steht noch nicht fest. Bisheriger Bundestagsabgeordneter ist Thomas Silberhorn, der bei der vergangenen Wahl direkt gewählt wurde.

Für die Grünen will Lisa Badum ihr Mandat verteidigen. Sie zog 2017 über die Landesliste in den Bundestag ein.

Auf selbem Weg gelang auch Andreas Schwarz der Sprung ins Parlament - allerdings schon 2013. Jetzt tritt er wieder für die SPD an.

Noch keine Bundestagserfahrung hat dagegen Sven Bachmann, der für die FDP antritt.

Die Freien Wähler (FW) haben Jens Herzog aufgestellt.

Die Linke geht mit Jan Jaegers ins Rennen.

Die Ökologisch-Demokratische Partei Deutschland (ÖDP) setzt auf Lisa Lösel.

Die AfD hat Michael Weiß nominiert.

Wann beginnt der Wahlkampf im Wahlkreis Bamberg-Forchheim?

Die Grünen haben Ende April die erste öffentliche Wahlkampfveranstaltung durchgeführt. Andere Parteien planen einen späteren Start. Über allen schwebt die Unsicherheit, wie stark Corona die kommenden Monate beeinflussen wird. Manche Kandidaten gehen von einem überwiegend digitalen Wettstreit aus.


So digital wird der Bundestagswahlkampf in Bamberg und Forchheim


Wie wird gewählt?

Bei der Bundestagswahl können Wählerinnen und Wähler zwei Kreuze machen: Die Erststimme ist für die Wahl eines Direktkandidaten aus dem Wahlkreis vorgesehen. Mit der Zweitstimme wird hingegen die Landesliste einer Partei gewählt. Laut Angaben des Bundeswahlleiters ist sie für die spätere Sitzverteilung im Bundestag ausschlaggebend, wobei sich aus dem Wahlgesetz noch Abweichungen ergeben können. Über die Landeslisten ist es weiteren Bewerbern aus den Wahlkreisen möglich, in den Bundestag einzuziehen, auch wenn sie nicht zum Direktkandidaten gewählt wurden.

Wer vor Ort wählen will, sollte unbedingt die Wahlbenachrichtigungskarte mitnehmen, die alle Wahlberechtigten zuvor erhalten haben.

Max Söllner Volontär in der Redaktion Forchheim E-Mail

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