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Freitag, 18.10.2019

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Start im Mai: Fürths Wochenmarkt soll die Region locken

Name des Projekts und Händler stehen fest, Design der Buden liegt vor - 26.02.2019 06:00 Uhr

So sollen die festen Buden auf der ehemaligen Bustrasse aussehen: links die Variante für Obst- und Gemüsehändler mit offener Front, rechts ein Gastro-Container, hier mit angedocktem Aufenthaltsbereich für Gäste. © Quelle: Stadt Fürth


In den 24 Buden und Ständen soll ein buntes Sortiment von Schaschlik bis Confiserie, von veganen Snacks bis Forellen aus der Fränkischen Schweiz angeboten werden (hier geht's zu einer Liste der Händler). Im Mittelpunkt des Geländes finden sich vier stattliche Gastro-Buden, weitere feste Verkaufscontainer schließen sich im Umfeld an. 13 statt wie zuletzt geplant neun werden es nun doch sein.

Zwar stehen nach wie vor nur neun Wasseranschlüsse zur Verfügung, doch vier Buden kommen ohne aus; sie werden von den vier Obst- und Gemüsehändlern bezogen, die bisher noch am Hauptbahnhof die Stellung halten. Für die elf mobilen Stände, die den Markt an den Rändern Richtung Schickedanz- und Friedrichstraße hin abschließen, sind tageweise wechselnde Händler vorgesehen.

"Das kann funktionieren"

Nach all den Diskussionen über Standort, Sinn und Zweck des neuen Wochenmarkts, nach Verzögerungen, Nachbesserungen und dem Eindampfen des Umfangs ist der städtische Wirtschaftsreferent und Projektinitiator Horst Müller nun zuversichtlich. "Von der Mischung her ist das okay", so Müller im Gespräch mit den FN.

Wo am 18. Mai der Startschuss für den Markt fallen soll, wird zwischen Fürther Adenaueranlage und Freiheit noch schwer geackert. © Ehm


Wichtig sei, dass man nicht "1:1 das Supermarktangebot kopiert", sondern eine sinnvolle Ergänzung anbietet – mit dem ausdrücklichen Schwerpunkt auf bio und regional, so das Konzept. Bei allem Optimismus will Müller offenbar nicht zu laut tönen, denn er sagt auch: "Das kann funktionieren, aber es ist kein Selbstläufer."

Oberbürgermeister Thomas Jung wünscht sich deshalb bei den erklärten Gegnern, die den Standort für falsch und die Kosten für zu hoch halten, jetzt mehr Unterstützung für das Vorhaben. Jung ist besonders glücklich darüber, dass die Baustelle entlang der Adenaueranlage "voll im Zeitplan" liege. "Das gibt es sonst kaum irgendwo in der Stadt, das ist ein halbes Wunder." Dick fällt denn auch das Lob des Rathauschefs für das zuständige Baureferat aus.

Bis Ende April sollen die Bauarbeiten im Untergrund abgeschlossen sein, ab Anfang Mai die Buden und Stände platziert werden. Horst Müller hofft nach den bisherigen Erfahrungen, dass im Schlussspurt alles glatt läuft. Die "Felsbrocken" auf dem Weg zum neuen Wochenmarkt habe man weggeräumt, doch ein paar Steine seien "immer noch da ..."

Seit Montagabend gibt es eine eigene Homepage für das Projekt: www.fuerther-markt.de

Wolfgang Händel

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