70.000 Sattelschlepper mit Asphalt

Gigantischer A3-Ausbau: Frankens größte Baustelle in Zahlen

2.7.2021, 10:39 Uhr
Für den sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Biebelried werden rund 2,1 Millionen Tonnen Asphalt nötig sein. Das entspricht etwa 70.000 Sattelschlepper-Ladungen mit Asphalt, wie der Betreiber
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70.000 Sattelschlepper-Ladungen mit Asphalt

Für den sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Biebelried werden rund 2,1 Millionen Tonnen Asphalt nötig sein. Das entspricht etwa 70.000 Sattelschlepper-Ladungen mit Asphalt, wie der Betreiber "A3 Nordbayern", ein Gemeinschaftsunternehmen von Eiffage und Bunte, mitteilt. "A3 Nordbayern" soll die Autobahn bis Ende 2025 ausbauen und dann bis Ende April 2050 betreiben. © dapd

Konstruktionsstahl wird bei der A3 vor allem für die vielen Überführungsbauwerke benötigt, sprich: vor allem für die Brücken. 250 bis 280 Tonnen ist so ein 60 bis 80 Meter langer Stahlträger schwer. Insgesamt rechnet man für den A3-Ausbau mit einem Bedarf von 6000 Tonnen Konstruktionsstahl.
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Tonnenschwere Stahlriesen

Konstruktionsstahl wird bei der A3 vor allem für die vielen Überführungsbauwerke benötigt, sprich: vor allem für die Brücken. 250 bis 280 Tonnen ist so ein 60 bis 80 Meter langer Stahlträger schwer. Insgesamt rechnet man für den A3-Ausbau mit einem Bedarf von 6000 Tonnen Konstruktionsstahl. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Sehr viel weniger massiv ist der Bewehrungsstahl, dessen Gitter Betonbauteile deutlich belastbarer machen und unverzichtbar sind für den Autobahn- und vor allem auch für den Brücken-Bau. Gigantische 40.000 Tonnen an Bewehrungsstahl werden für den A3-Ausbau benötigt, das entspricht etwa dem Gewicht von 3000 Reisebussen.
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Ohne Bewehrung geht nichts

Sehr viel weniger massiv ist der Bewehrungsstahl, dessen Gitter Betonbauteile deutlich belastbarer machen und unverzichtbar sind für den Autobahn- und vor allem auch für den Brücken-Bau. Gigantische 40.000 Tonnen an Bewehrungsstahl werden für den A3-Ausbau benötigt, das entspricht etwa dem Gewicht von 3000 Reisebussen. © Frank Rumpenhorst/dpa

Für den Ausbau der A3 werden rund 350.000 Kubikmeter Beton benötigt, das entspricht der Ladung von fast 44.000 vollen Betonmischer-Lkw. Bei der bislang größten Einzelbetonage wurden in einem Arbeitsgang 3600 Kubikmeter Beton verarbeitet, dafür waren etwa 450 volle Betonmischer-Lkw erforderlich. Nötig war der viele Beton für ein Regenrückhaltebecken in der Nähe von Untersambach (Landkreis Kitzingen).
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Mehr als 40.000 Betonmischer-Ladungen

Für den Ausbau der A3 werden rund 350.000 Kubikmeter Beton benötigt, das entspricht der Ladung von fast 44.000 vollen Betonmischer-Lkw. Bei der bislang größten Einzelbetonage wurden in einem Arbeitsgang 3600 Kubikmeter Beton verarbeitet, dafür waren etwa 450 volle Betonmischer-Lkw erforderlich. Nötig war der viele Beton für ein Regenrückhaltebecken in der Nähe von Untersambach (Landkreis Kitzingen). © Boris Roessler/dpa

Bodenbewegungen für einen Autobahn-Ausbau auf 71 Kilometern nehmen natürlich gewaltige Dimensionen an. 5 bis 5,5 Millionen Kubikmeter werden während der Bauarbeiten ausgehoben - und danach größtenteils an derselben Stelle wieder eingebaut. 
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Viel Boden kommt in Bewegung

Bodenbewegungen für einen Autobahn-Ausbau auf 71 Kilometern nehmen natürlich gewaltige Dimensionen an. 5 bis 5,5 Millionen Kubikmeter werden während der Bauarbeiten ausgehoben - und danach größtenteils an derselben Stelle wieder eingebaut.  © André de Geare

137.000 Quadratmeter an Lärmschutzwänden sollen entlang der Ausbaustrecke entstehen, das entspricht der Fläche von etwa 34.000 Tischtennisplatten. Nicht dazu gehört der Lärmschutz bei Geiselwind, der noch vor der Übergabe an den privaten Betreiber von der Autobahndirektion selbst ausgebaut werden sollte. Doch die beauftragte Firma versagte dabei offenbar. Der Lärmschutzwall ist instabil und musste komplett abgetragen werden, Millionen wurden so in den Sand gesetzt. 
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Fehlstart für den Lärmschutz

137.000 Quadratmeter an Lärmschutzwänden sollen entlang der Ausbaustrecke entstehen, das entspricht der Fläche von etwa 34.000 Tischtennisplatten. Nicht dazu gehört der Lärmschutz bei Geiselwind, der noch vor der Übergabe an den privaten Betreiber von der Autobahndirektion selbst ausgebaut werden sollte. Doch die beauftragte Firma versagte dabei offenbar. Der Lärmschutzwall ist instabil und musste komplett abgetragen werden, Millionen wurden so in den Sand gesetzt.  © Thomas Obermeier/Main-Post

Weil der Niederschlag, der auf die versiegelte Autobahn fällt, ja irgendwo hin muss, und auch das mit Reifenabrieb, Schmutz oder Ölresten verschmutzte Wasser gereinigt werden muss, werden entlang der Strecke 50 Regenrückhaltebecken und 53 Absetzbecken errichtet.
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Das Wasser muss irgendwo hin

Weil der Niederschlag, der auf die versiegelte Autobahn fällt, ja irgendwo hin muss, und auch das mit Reifenabrieb, Schmutz oder Ölresten verschmutzte Wasser gereinigt werden muss, werden entlang der Strecke 50 Regenrückhaltebecken und 53 Absetzbecken errichtet. © Foto: Niko Spörlein

Besonders spektakulär ist natürlich der Einsatz der Abrissbagger, die viele Brücken entlang der Strecke abreißen müssen, da sie durch neue Bauwerke ersetzt werden, die dann ja sechs statt bislang vier Fahrstreifen überspannen müssen. Insgesamt sind momentan etwa 250 große Baumaschinen entlang der Ausbaustrecke im Einsatz. Dazu kommen noch rund 50 Kleinfahrzeuge und einige Dutzend Lkw.
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Gewaltiger Fuhrpark an Baumaschinen

Besonders spektakulär ist natürlich der Einsatz der Abrissbagger, die viele Brücken entlang der Strecke abreißen müssen, da sie durch neue Bauwerke ersetzt werden, die dann ja sechs statt bislang vier Fahrstreifen überspannen müssen. Insgesamt sind momentan etwa 250 große Baumaschinen entlang der Ausbaustrecke im Einsatz. Dazu kommen noch rund 50 Kleinfahrzeuge und einige Dutzend Lkw. © Torsten Hanspach