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SPD bekräftigt Ja zur Stadtumlandbahn

Klare Förderquote des Freistaats gefordert - "Es darf kein böses Erwachen geben" - 14.05.2013 11:29 Uhr

So könnte die StUB aussehen - die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg setzt sich nach wie vor dafür ein. © Fotomontage: VAG


Für den Verkehrsexperten ist es nachvollziehbar, dass Erlangen und der Landkreis sehr auf die Kosten schauen. „Wir alle haben Interesse an einer soliden und realistischen Kostenschätzung. Am Ende darf es kein böses Erwachen geben“, betont Brehm und warnt zugleich davor, schon im jetzigen Planungsstadium das Projekt zu beerdigen. „Ohne eine nennenswerte Förderung durch Bund oder Land können wir das Projekt sowieso nicht stemmen.“ Von der Staatsregierung erhofft sich Brehm deshalb präzisere Aussagen zur Förderhöhe.

Derzeit erhalten nur Abschnitte mit einem gesonderten Gleiskörper einen Zuschuss. Das Kabinett wolle sich deshalb beim Bund dafür einsetzen, dass auch straßengebundene Streckenabschnitte eine Förderung erhalten können. Ansonsten stelle sie einen Härteausgleich in Aussicht, so der Tenor. „Die Aussagen sind sehr vage“, meint Brehm und fordert von der Staatsregierung eine feste Förderquote in Bezug auf das Investitionsvolumen. „Das wäre der Bedeutung des Projekts für die Region angemessen und eine vertrauensbildende Maßnahme für alle Zweifler des Projekts.“

Zuletzt hatte Eberhard Irlinger, Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt, das Aus für die Stadtumlandbahn befürchtet.

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