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Stromtrasse durch Nürnberg? Klares "Nein" der Stadt

Thorsten Brehm: Höchstspannungsleitung und Erdverkabelung sind inakzeptabel - 26.09.2020 07:53 Uhr

In der Sitzung des Stadtplanungsausschuss waren sich Vertreter von allen Fraktionen einig, dass eine neue 380-kV-Höchstspannungsleitung massive Folgen für das Rednitztal und die Siedlungen bei Kornburg und Katzwang haben würde.

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Auch Erdverkabelung sei inakzeptabel, weil sie "einem halben U-Bahnbauwerk" ähnele, betonte SPD-Fraktionschef Thorsten Brehm. Als Alternativlösung gilt eine weit von Siedlungen verlaufende Juraleitung, die aber deutlich teurer kommt.

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Der Netzbetreiber Amprion plant eine rund 450 Kilometer lange Hochspannungsleitung von Sachsen-Anhalt bis ins schwäbische Meitingen. Ursprünglich verlief der bevorzugte Trassenkorridor quer durch Ober- und Mittelfranken sowie durch die Oberpfalz. Im Juni 2015 präsentierte Wirtschaftsminister Gabriel einen neuen Verlauf.


OB Marcus König (CSU) wurde aufgefordert, die Haltung der Stadt entschieden zu vertreten. König berichtete, dass er Tennet mit entsprechenden Schreiben die massiven Bedenken der Stadt bereits entschieden mitgeteilt habe.

j.s.

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