Bundestagswahl: Silke Launert kandidiert erneut als Direktkandidatin

10.5.2021, 10:55 Uhr
Die CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert tritt für die Wahl am 26. September offiziell wieder an. Unser Bild zeigt die Bayreuther Wahlkreisabgeordnete zusammen mit dem Vorsitzenden der Bundeswahlkreiskonferenz Franc Dierl. Auf Launert entfielen 95,4 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert tritt für die Wahl am 26. September offiziell wieder an. Unser Bild zeigt die Bayreuther Wahlkreisabgeordnete zusammen mit dem Vorsitzenden der Bundeswahlkreiskonferenz Franc Dierl. Auf Launert entfielen 95,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. © Foto: CSU Bayreuth

Mit diesen über 95 Prozent der Stimmen haben die Delegierten des CSU-Bundeswahlkreises Bayreuth-Forchheim die Abgeordnete Silke Launert erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl im Herbst nominiert. "Ein überwältigender Vertrauensbeweis", sagt Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (CSU) dazu.

Die Präsenzwahl im Eisstadion und nicht digital, sowie ohne Zulassung der Medien, hatte im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt. In letzter Minute hatte man sich dazu entschlossen, obwohl der Bundestag die digitale Variante zugelassen hätte. 

Silke Launert wollte "gewissen Restzweifeln" entgegentreten und damit der angekündigten Drohung der AfD, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, begegnen.

Lob von der Kreisvorsitzenden

CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer spricht von einer "hervorragend vorbereiteten Veranstaltung".

Auch das jeweilige Zeitfenster habe sehr gut geklappt. "Wir waren sehr schnell." In nicht einmal einer halben Stunde war die Wahl beendet. 

Gute Belüftung

Zunächst habe man die Bärenhalle in Bindlach als Veranstaltungsort in Erwägung gezogen, sich dann aber doch für das Eisstadion entschieden. "Von zwei Seiten belüftet und zwei Eingänge."

Auch mit dem Ergebnis ist Brendel-Fischer sehr zufrieden. "Das gibt unserer Kandidatin den nötigen Rückenwind." Den wird sie auch brauchen für die Aufstellungsversammlung, die Ende Juni in Nürnberg stattfinden wird. 

Mit dem verspäteten Start in den Wahlkampf könne Silke Launert gut umgehen, meint Brendel-Fischer. Auch wenn in München schon Wahlplakate hingen. "Als Direktkandidatin hat sie bereits viele Basiskontakte." Und das sei wichtig. Die Corona-Situation lasse es vielleicht auch in Kürze zu, beispielsweise mit Infoständen zu arbeiten.

Erst am Dienstagvormittag will sich die CSU in einer digitalen Pressekonferenz zum Ergebnis der Wahl äußern. 

 

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