Kommentar

Robert Klauß und der Club: In Franken angekommen

Uli Digmayer
Uli Digmayer

Sportredaktion

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6.5.2022, 16:34 Uhr
Hat (meistens) Spaß an der Arbeit: Club-Trainer Robert Klauß.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr Hat (meistens) Spaß an der Arbeit: Club-Trainer Robert Klauß.

Als ein gewisser Robert Klauß im Sommer 2020 die Zweitliga-Mannschaft eines kurz zuvor fast völlig havarierten 1. FC Nürnberg übernahm, galt diese Wahl des neuen Sportvorstands Dieter Hecking als charmante Idee. Ein junger, unverbrauchter, ambitionierter und innovativer Trainer, Typ Lehrgangsbester, sollte dem zuletzt so arg gebeutelten Club neues Leben einhauchen und frische Impulse geben.

Nach einem phasenweise noch etwas holprigen Übergangsjahr der Stabilisierung als Tabellenelfter deutete Klauß in seiner zweiten Saison an, dass er diese Hoffnung erfüllen kann. Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist der Lohn für eine langsame, aber kontinuierliche Entwicklung, die den FCN sogar bis in den Dunstkreis der Aufstiegsanwärter führte.

Lebensmittelpunkt Leipzig

Auch Klauß selbst, dessen Lebensmittelpunkt nach wie vor bei der Familie in Leipzig liegt und der anfangs eher wie ein eloquenter und hochprofessioneller, aber emotionslos-nüchterner Projektmanager wirkte, scheint nach der tristen, anonymen Pandemiezeit in Franken angekommen zu sein und sich immer mehr mit diesem speziellen Verein und seinen Fans zu identifizieren. Vielleicht nicht die schlechteste Basis für eine schöne gemeinsame Zukunft.

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