Transfervorschläge

Vorne zwickt es: Wer kann beim Club die Sturmblockade lösen?

Sara Denndorf

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18.6.2022, 05:58 Uhr
Erik Shuranov und Manuel Schäffler blieben zuletzt hinter ihren Möglichkeiten zurück.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr Erik Shuranov und Manuel Schäffler blieben zuletzt hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Zahlreiche Namen von potenziellen Zugängen kursieren in diversen Blättern und Foren - Pfeiffer, Daferner oder bis zuletzt Burgstaller. Einige andere Spieler hingegen fliegen derzeit noch unter dem Radar, wenngleich Daten und Eindrücke aus einem umfassenden Videostudium ihre Qualifikation, dem Club zu Toren zu verhelfen, nahelegen.

Verantwortliche und Fans des 1. FC Nürnberg sind in ihren Ansichten oft gespalten. In einer Causa besteht aber weitestgehend Einigkeit: Am Valznerweiher fehlt ein Knipser. Einer wie Guido Burgstaller soll es werden, aber es wird bekanntlich nicht Burgstaller selbst.

Das Problem aber bleibt: Auch wenn der Sturm auch wenig Unterstützung bekommen hatte, konnte zuletzt kein Club-Angreifer überzeugen. Der FCN war die einzige Mannschaft unter den ersten acht der Tabelle ohne einen Spieler, der eine zweistellige Anzahl von Toren erzielt hat. Unter den ersten fünf hatte sogar lediglich der HSV keine zwei Spieler mit mindestens zehn Toren.

Die Stürmer des 1. FC Nürnberg kamen in der vergangenen Saison nur auf recht wenige Ballkontakte im Strafraum.

Die Stürmer des 1. FC Nürnberg kamen in der vergangenen Saison nur auf recht wenige Ballkontakte im Strafraum. © Eigene Abbildung basierend auf Daten von Wyscout

Kaum ein Stürmer spielte vergangene Saison weniger Vorwärts- oder Rückwärtspässe als Erik Shuranov und Manuel Schäffler.

Kaum ein Stürmer spielte vergangene Saison weniger Vorwärts- oder Rückwärtspässe als Erik Shuranov und Manuel Schäffler. © Eigene Abbildung basierend auf Daten von Wyscout

Shuranov, natürlicher Kandidat für jene zehn Tore, spielte nach seiner Vertragsverlängerung eine schwache Rückrunde, hatte von allen Club-Stürmern die wenigsten Ballkontakte im Strafraum und gehörte zu den Zweitligaangreifern, welche die wenigsten Pässe spielten. In diese Liste gehörte auch Manuel Schäffler, der allerdings in Sachen Chancenqualität besser agierte als Shuranov.

Bei beiden kann auch nicht als sicher gelten, dass sie in der kommenden Saison noch in Nürnberg spielen. Shuranov könnte der FCN bei einem entsprechenden Angebot noch verkaufen, um Geld in die leeren Kassen zu spülen. Schäffler zählt zu den Höchstverdienern, was angesichts der geringen Ausbeute in der vergangenen Saison die Verantwortlichen dazu bewegen könnte, dem 33-Jährigen einen Transfer zu ermöglichen.

Wie sehen also mögliche Alternativen in der Offensive aus? Christoph Daferner und Michael Krmencik geistern als Gerüchte bereits durch die Gazetten. Doch wer käme noch in Frage? Sara Denndorf und Florian Zenger haben gemeinsam Daten und Videos durchforstet und drei passende Kandidaten ausfindig gemacht. Lesen Sie hier, wer es ist:

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