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Attacke auf Journalisten: Koch rüffelt FCN-Vorstand

Aufsichtsratsmitglied äußert sich kritisch zum Umgang mit Gewalt in Nürnberg - 06.10.2014 09:45 Uhr

Ist nicht zufrieden mit der Reaktion der Vereinsführung auf den Angriff auf einen Journalisten: Aufsichtsrat Günther Koch.

12.02.2013 © Sportfoto Zink


Ein Berichterstatter von nordbayern.de war nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern im Rahmen seiner Tätigkeit von vermeintlichen "Fans" angegangen und beraubt worden. Daraufhin hatte der Bayerische Journalistenverband (BJV) einen offenen Brief an den 1. FC Nürnberg verfasst und den Verein zu einer Stellungnahme aufgefordert. Diese erfolgte auf der Website des Club.

Mit der Reaktion des FCN ist Günther Koch allerdings alles andere als einverstanden. Der BJV veröffentlichte ein Statement des ehemaligen Radioreporters, in dem er erklärt, ihm seien die Äußerungen der Vereinsführung "insgesamt zum wiederholten Mal viel zu allgemein, wachsweich und in der Sache nicht eindeutig genug gehalten."

Den Vorfall selbst verurteilte der 72-Jährige als "unerhörten, feigen Straßenraub" und brachte sein Bedauern zum Ausdruck. Als "Vertreter des obersten Vereinsorgans" entschuldigte er sich in seinem Schreiben persönlich beim Opfer.

Koch war zuletzt stellvertretender Aufsichtsratschef. Am Montagabend wurde ein neuer Vorsitzender des Gremiums gewählt.

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Nach der JHV 2020: Das ist der Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg

Es sind neun Mitglieder, die den Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg ausmachen. Jedes Jahr werden drei davon neu gewählt - so auch auf der Mitgliederversammlung 2020. 18 Bewerber - darunter Thomas Grethlein, der Chef des Kontrollgremiums - stellten sich dem Votum der Mitglieder. Grethlein vereinigte die meisten Stimmen auf sich - und darf zwei neue Kollegen im Kontrollgremium begrüßen.


deg

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