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Bald pleite? Club dementiert Leipziger Studie

Grethlein und Rossow können sich Einschätzung nicht erklären - 12.05.2020 19:47 Uhr

"Davon ist nichts zu halten": Dr. Thomas Grethlein, der Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Nürnberg, zur Studie der HHL. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn


"Die Bundesliga - und ihre Zukunft" lautet der Titel einer wissenschaftlichen Studie der Handelshochschule (HHL) Leipzig in Kooperation mit der Unternehmensberatung Odgers Berndtson, die am Dienstag für reichlich Aufsehen sorgte. Inhaltlich geht es um die Frage, warum einige Konzerne oder eingetragene Vereine aus der Ersten und Zweiten Bundesliga nicht in der Lage sind, Einnahmeausfälle wie jetzt in der Corona-Krise über einen längeren Zeitraum als zwei, drei Monate aufzufangen.

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Langfristige Strategien vermissten die Experten vor allem und stuften im Oberhaus den FC Schalke 04, Union Berlin und den SC Paderborn als besonders gefährdet ein sowie den 1. FC Nürnberg, den VfL Osnabrück und den Karlsruher SC aus der Zweiten Liga. Nicht viel besser würden der SV Sandhausen, der SV Wehen-Wiesbaden, der FC Erzgebirge Aue, die SpVgg Greuther Fürth, Jahn Regensburg, der 1. FC Heidenheim und Dynamo Dresden dastehen, heißt es.

Der Club-Arzt spricht

Als Grundlage hätten alle öffentlich zugänglichen Zahlen der 36 Profiklubs gedient, erklärt der federführende Professor Henning Zülch und beklagte zudem vielerorts "ein hohes Maß an Intransparenz".

Beim Club konnten sie den Behauptungen aus Leipzig nicht ganz folgen. "Nichts zu halten" sei von der Studie, sagt der Aufsichtsratschef Dr. Thomas Grethlein, "wir wissen nicht, auf welcher Basis die HHL und Odgers Berndtson zu dieser Einschätzung kommen." Auch der Kaufmännische Vorstand reagiert einigermaßen erstaunt: "Wir sehen keine Basis für die getätigten Aussagen über unseren Verein", so Niels Rossow.

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