"Geile Gelegenheit": FCN-Coach Klauß will heute den Sieg

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Wolfgang Laaß

NN-Sportredaktion

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23.11.2020, 16:35 Uhr
Die Innenverteidigung des 1. FC Nürnberg: Lukas Mühl (li.) und Asger Sörensen sollen es auch am Montagabend in Osnabrück richten.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr Die Innenverteidigung des 1. FC Nürnberg: Lukas Mühl (li.) und Asger Sörensen sollen es auch am Montagabend in Osnabrück richten.

Wer nicht so viel Geld hat, muss entweder streng haushalten und/oder ordentlich Phantasie haben. Beim VfL Osnabrück ist so eine formidable Mannschaft entstanden, die, darauf verwies am Sonntagvormittag auch Nürnbergs Trainer Robert Klauß, "spannend" sei und "sieben Mal in Folge" nicht verloren habe in der Zweiten Liga. Er hätte auch sagen können: Die in dieser Saison noch ungeschlagen ist.

Geschlagen haben die Osnabrücker, bei denen unter anderem der Ex-Nürnberger Sebastian Kerk gerade aufblüht, hingegen schon ein paar namhafte Vereine, darunter Hannover 96 und Jahn Regensburg, auch das 1:1 am ersten Spieltag im Fürther Ronhof lässt sich mittlerweile besser einordnen als im September.

Trotzdem trauen sie sich beim 1. FC Nürnberg heute (20.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) im Stadion an der Bremer Brücke zu, die Serie des VfL zu beenden. Und die eigene auszubauen: Seit sieben Pflichtspielen hat der Club nicht mehr gegen Osnabrück verloren, morgen sollen es acht sein.

Mühl wieder fit

Wie das gehen soll, ließ Robert Klauß in der virtuellen Pressekonferenz wie immer offen, der Trainer möchte nicht zu viel verraten. Ist aber nach fünf Begegnungen ohne dreifachen Punktgewinn erstaunlich optimistisch - und nennt den Termin am Montagabend sogar "eine geile Gelegenheit, drei Punkte einzufahren."

Dabei helfen kann auch Lukas Mühl, der vor dem Wochenende über einen steifen Hals geklagt hatte, am Samstag aber wieder normal trainieren konnte. Da mit Georg Margreitter (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) bereits ein Innenverteidiger mittelfristig ausfällt, wird Klauß sehr froh darüber sein, dass zumindest Mühl eingesetzt werden kann.

Auch sonst stellt sich die Elf wieder praktisch von selbst auf; von den Reservisten hat sich offenbar auch im Test bei Eintracht Frankfurt nicht wirklich einer aufgedrängt, so dass Klauß in Osnabrück nicht viel verändern dürfte. Dass der Druck allmählich größer wird, bekommt natürlich auch der Trainer mit, möchte aber, wie unlängst angekündigt, erst nach der zehnten Runde auf die Tabelle schauen.

Damit er nicht erschrickt, wäre bis dahin der eine oder andere Sieg nicht schlecht. Allerdings wird es nicht einfacher: Mit der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Paderborn (jeweils Sonntag, 13.30) warten danach und bis Anfang Dezember ebenfalls zwei Konkurrenten, die gerade einen richtigen Lauf haben.

Ruhig bleiben, rät der Trainer: "Mit jedem Spiel, das wir positiv gestalten, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch das nächste Spiel positiv gestalten." Klingt plausibel. Nur sollten die Nürnberger auch langsam damit anfangen.


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