Vor dem Spiel in München

Ice Tigers wieder mit Treutle - aber ohne vielseitigen Fleischer?

Sebastian Böhm
Sebastian Böhm

Sportredaktion

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12.10.2022, 17:03 Uhr
Willkommen zurück: Torhüter Niklas Treutle meldet sich wieder einsatzbereit. 

© Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa Willkommen zurück: Torhüter Niklas Treutle meldet sich wieder einsatzbereit. 

"Ja, alles wieder gut." Die Antwort von Niklas Treutle hätte es gar nicht gebraucht. Der Torhüter hatte sich zuvor in Schüsse geworfen, die Fanghand hervorblitzen lassen und Stürmer im direkten Duell frustriert. Treutle scheint nach seiner Krankheit am vergangenen Wochenende wieder einsatzbereit zu sein.

Das gilt auch für Manuel Kofler, der gegen Schwenningen und in Berlin hinter der Bank der Ice Tigers aufgrund unklarer Corona-Testergebnisse gefehlt hatte. Der Co-Trainer aber ist längst wieder mit dabei. Ebenso wie Max Kislinger und Andrew Bodnarchuk, die zuletzt ebenfalls ausgefallen waren.

Dafür fehlten andere im Training: Nick Welsh und Charlie Jahnke natürlich nach ihren Operationen, dazu auch noch der vielseitige und nicht allein deshalb so wertvolle Tim Fleischer und Jake Ustorf. Beide Stürmer sind krank. Ob sie Cheftrainer Tom Rowe am Wochenende wieder zur Verfügung stehen, war noch nicht abzusehen.

Drei Auswärtsspiele in Folge

Laut Spielplan ist es ein kurzes Wochenende. Am Freitag (19.30 Uhr/MagentaSport) treten die Ice Tigers in München beim Spitzenreiter und Titelfavoriten an. Der spielfreie Sonntag aber hat schon wieder an Reiz eingebüßt, weil eines der Auswärtsspiele in Wolfsburg auf kommenden Dienstag (19.30 Uhr) vorverlegt werden musste. Die Grizzlies haben sich für das Achtelfinale der Champions Hockey League qualifiziert und mussten deshalb zwei Partie neu terminieren. Darunter eben auch das Heimspiel gegen Nürnberg.

In München, in Wolfsburg und am übernächsten Freitag beim Aufsteiger in Frankfurt - den Ice Tigers stehen drei Topspiele bevor, alle auf fremdem Eis. Wie wenig das bedeuten muss, bewiesen sie am jüngsten Sonntag in Berlin. "Da spielen wir sehr gut", erinnert sich Kapitän Patrick Reimer. "Wenn wir da zum Schluss bessere Entscheidungen treffen, gewinnen wir auch."

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