Leibold-Abgang bereits besiegelt? Palikuca weiß von nichts

29.4.2019, 18:05 Uhr
Tragischer Nürnberger Protagonist beim Duell mit dem FC Bayern: Verteidiger Tim Leibold.

© Sportfoto Zink Tragischer Nürnberger Protagonist beim Duell mit dem FC Bayern: Verteidiger Tim Leibold.

Er hätte zum Derbyhelden werden können. In der 91. Minute des fränkisch-bayerischen Duells zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München schnappte sich Tim Leibold selbstbewusst die Kugel, legte sie am Elfmeterpunkt zurecht - und verschoss. Der Innenpfosten war es, der Leibold und den FCN um die große Sensation brachte.


1:1 gegen Bayern: Club kann sich nicht belohnen


Auch einen Tag nach dem nervenraubenden Kräftemessen mit dem Rekordmeister ist der vergebene Strafstoß noch großes Gesprächsthema am und um den Valznerweiher. Der tragische Protagonist selbst meldete sich bereits auf Instagram zu Wort und sprach davon, dass er die Mannschaft für den überragenden Auftritt hätte belohnen können. 

Doch es ist nicht nur der Fehlschuss, der aktuell viel Diskussionsstoff um die Person Leibold liefert. Bereits unter der Woche transferierte ihn die Bild-Zeitung bereits schon sicher zum VfB Stuttgart, worauf der Linksverteidiger mit einer amüsanten Fotomontage auf Instagram allerdings schon antwortete. Arm in Arm mit Lionel Messi im Trikot des FC Barcelona schrieb der Verteidiger "Ich flatter dann mal weg" und verzierte seinen Beitrag mit dem Hashtag "bildmachtsmöglich". Vor dem Spiel am Sonntag war es dann der TV-Sender Sky, der in einem Vorbericht die Zukunft Leibolds ebenfalls schon bei den Schwaben sah, falls diese denn die Klasse halten.

Vor einigen Wochen stellte Leibold gegenüber nordbayern.de aber bereits klar, dass "Nürnberg", sowohl für ihn als auch seine Mannschaftskollegen Hanno Behrens und Sebastian Kerk, "zur Heimat geworden ist und man da trotz eines Abstiegs nicht abhaut". Die Bundesliga sei für Leibold & Co. allerdings weiterhin das große Ziel, vor allem, wenn man schon einmal da gewesen ist.

Was sagt Palikuca?

Doch was sagt eigentlich der Mann, an dem jeder Verein, der Spieler aus Nürnberg weglotsen möchte, erst einmal vorbei muss? Auf Nachfrage der Nürnberger Nachrichten zeigte sich Neu-Sportvorstand Robert Palikuca zuversichtlich, dass der Fanliebling auch nächstes Jahr das Trikot des Altmeisters überstreift: "Ich kenne die Eltern und ich kenne den Berater. Mir hat keiner mitgeteilt, dass er wechseln möchte". Ein klares Zeichen gegen einen Wechsel ist das zwar nicht - ein Dementi über einen bereits feststehenden Abgang aber allemal.

 

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