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Offiziell: Der Club befördert Medic nach Wiesbaden

Kroatischer Rohdiamant funkelt zunächst in Hessen weiter - 12.06.2019 17:52 Uhr

Weiß (leider), wie man Törles Knöll auf Abstand hält: Jakov Medic, den der Club nach Wiesbaden verleiht. © Sportfoto Zink / JüRa


Im Sommer 2018 bereits, Nürnbergs Vorzeigeclub schraubte in der Vorbereitung in Natz gerade daran, ordentlich aus den Bundesliga-Startlöchern zu kommen, hatte sich Medic bei den Club-Profis zeigen dürfen. Der 20-Jährige, der damals noch 19 war und just vom NK Vinogradar in die Noris gewechselt, machte das unter der Sonne Südtirols, wo der Köllner-Club im Sommer davor die Grundlagen für den Aufstieg gelegt hatte, dann auch recht gut.

"Es ist eine große Ehre" 

Dass die Trauben bei einem Bundesligisten auch auf einem Apfelhochplateau hoch hängen, dürfte der zuvor beim unsteten Winzerverein nahe Zagrebs aktive Defensivspezialist da jedoch schon geahnt haben. Folglich sagte der talentierte Youngster in Natz ganz viele Dinge, die man als talentierter Youngster eben so sagt. "Es ist eine große Ehre und ein Privileg, bei so einer Mannschaft dabei sein zu dürfen", erklärte Medic. Und, dass er ehrlich gesagt, gar nicht damit gar nicht gerechnet habe, ins Trainingslager mitzufahren und hoffe, bei den Profis viel zu lernen. In der nachfolgenden Erstliga-Saison kam Medic, der in seiner Heimat schon bei einer Hand voll Erst- und Zweitliga-Einsätzen aufgefallen war, dann auch kein einziges Mal beim Erstliga-Club zum Zug. Anders gestaltete es sich der in der Regionalliga bei der dort verorteten Zweitvertretung des FCN. Für diese versuchte sich die kroatische Abwehrkante in 26 Einsätzen recht erfolgreich am Toreverhindern und fand neben ihrer Hauptbeschäftigung in der Innenverteidigung auch Zeit dafür, zwei Treffer zu markieren.

In der zweiten Mannschaft hat sich Nürnbergs Edeltalent etabliert. Daran, dass der Rohdiamant irgendwann auch bei den Profis funkeln kann, glauben sie beim Club unverändert. Wie kicker und Bild übereinstimmend berichten, stattet der Altmeister daher Medic mit einem Profivertrag bis 2024 aus. Dafür, dass der 1,93-Meter-Riese auf höherem Niveau ausreichend Spielzeit bekommt, wollen Sie am Neuen Zabo derweil erst einmal woanders sorgen.

Überzeugung und Rückholrecht 

Für zwei Jahre wird Medic - wie der FCN am Mittwoch auf seiner Website bestätigte - nun also an Zweitliga-Aufsteiger Wehen Wiesbaden verliehen. Um danach, so hofft man bei Nürnbergs Herz- und Schmerzverein, gereift zum Club zurückzukehren und an einer Vorbereitung für eine Bundesliga-Saison mitzuschrauben. "Wir glauben, dass ihm die Zeit in Wiesbaden helfen und ihn weiterbringen wird. Uns war allerdings klar, dass wir Jakov nicht komplett abgeben wollen, weil wir von seinen Qualitäten überzeugt sind", heißt das in den Worten von Sportvorstand Robert Palikuca. Übrigens: Zeigt Medic diese Qualitäten schon vor der Zwei-Jahres-Frist, kann ihn der FCN schon im Sommer 2020 zurückholen. 

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apö

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