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Schommers will nur als Cheftrainer beim Club bleiben

Übungsleiter äußert sich bei Pressekonferenz zur Trainerfrage - 02.05.2019 14:16 Uhr

Bleibt nur als Cheftrainer im Verein: Club-Coach Boris Schommers. © Sportfoto Zink


Der Fast-Sieg gegen den FC Bayern gibt Club-Trainer Boris Schommers offensichtlich Aufwind. Bislang wollte sich der Coach nicht zu seiner Zukunft beim FCN äußern. Das änderte sich bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Wolfsburg: Er habe in dieser Woche  in einem Gespräch  mit Neu-Sportvorstand Robert Palikuca klargestellt, dass er in der kommenden Saison nur im Verein bleibe, wenn er auch weiter als Cheftrainer agieren darf, veriet Schommers.  "Ich sehe keinen rationalen Grund, unser Vorgehen bei Person oder Position zu ändern." 

Es war spekuliert worden, dass Schommers nach seiner Arbeit als Interimscoach in dieser Saison wieder die Rolle des Co-Trainers ausfüllen würde. Als möglicher Nachfolger auf dem Posten des Übungsleiters beim FCN wurde zuletzt der Österreicher Damir Canadi gehandelt, der aktuell noch den griechischen Erstligisten Atromitos Athen trainiert. Schommers und Canadi werden die Club-Fans nun definitiv nicht zusammen am Spielfeldrand sehen: "Alles andere muss jetzt Robert Palikuca entscheiden", so Schommers. 

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"Gegen Bayern zwei Punkte nicht geholt"

Und diese Entscheidung könnte Schommers seinem Chef schon in zwei Tagen mit einem Sieg in Wolfsburg erleichtern. Zuvor musste er allerdings noch sein Team wieder aufbauen: "Das Schlimme ist, dass wir gegen Bayern zwei Punkte nicht geholt haben. Die Mannschaft hat sich nach dem Spiel am Sonntag natürlich geärgert. Wir hätten hier etwas ganz, ganz Großes erreichen können", so Schommers. Er habe den Spielern aber klar gemacht, "dass wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben." 

Wölfe auf dem Weg nach Europa? Club-Gegner im Check

Genauso wie gegen den FCB will Nürnberg  gegen Wolfsburg "90 Minuten auf Augenhöhe spielen", kündigt der Coach an. Mit dem VfL warte eines "der konterstärksten Teams der ganzen Liga" auf den FCN. Glück für den Club also, dass  sowohl Lukas Mühl als auch Georg Magreitter am Samstag  auflaufen können. Beide Verteidiger waren beim FCB-Spiel mit den Köpfen zusammengestoßen. Vorsichtige Entwarnung gab Schommers auch bei Ivo Ilicevic, dessen "Muskulatur verrückt gespielt" hatte, und Alexander Fuchs, der sich beim Heimspiel der zweiten Mannschaft gegen Garching Probleme mit den Adduktoren zugezogen hatte.

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Wolfsburg in großer Personalnot

Im Gegensatz zu Schommers  ächzt sein Gegenüber Bruno Labbadia im Kampf um die Europa-League-Qualifikation unter Personalsorgen. Rechtsverteidiger William muss am Samstag eine Gelbsperre aussitzen. Koen Casteels, Ignacio Camacho, John Anthony Brooks, Daniel Ginczek, Jerome Rousillon, Felix Uduokhai und Gian-Luca Itter konnten beim Spiel der Wolfsbugrer gegen hoffenheim allesamt verletzungsbedingt nicht auf dem Platz stehen und haben bislang noch nicht wieder mit der Mannschaft trainiert. 

trk/tso

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