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Top-Athleten können noch nicht für Challenge Roth zusagen

Ein Monat nach dem 5. September findet der Ironman auf Hawaii statt - 18.02.2021 16:23 Uhr

Hofft auf eine Rückkehr nach Roth: Andreas Dreitz will seinen Start am 5. September nicht ausschließen. Trotz Hawaii. 

07.07.2019 © Daniel Karmann, dpa


Die Geschichte hätte 2020 so schön werden können. Mit Andreas Dreitz aus Lichtenfels und Anne Haug aus Bayreuth hatten sich zwei regionale Top-Favoriten für den Challenge Roth angekündigt. Sie sollten sich auf der Langdistanz ein packendes Rennen liefern mit Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Lucy Charles-Barclay und Sarah Crowley. Es wäre das beste Starterfeld aller Zeiten gewesen.

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Daraus aber wurde bekanntlich nichts. Covid 19 zwang die Veranstalter um Felix Walchshöfer 2020 zur Absage, in diesem Jahr ist der Challenge Roth auf den 5. September verschoben. Für die vielen Altersklassen-Athleten bedeutet die frühe Bekanntgabe des neuen Termins Planungssicherheit. Mehr als 1000 Teilnehmer haben sich bereits umgemeldet, etwa zwei Drittel für den ersten September-Sonntag, ein Drittel für 2022. Wie viele Athleten in diesem Jahr dabei sein dürfen, kann Walchshöfer wegen der unsicheren Corona-Lage noch nicht beantworten, an die übliche Zahl von etwa 5500 Einzel- und Staffelstartern aber wird es kaum herangehen.

Und auch das Feld der Profis könnte erheblich ausgedünnt sein. Der Ironman auf Hawaii, die Triathlon-Weltmeisterschaft, findet nur einen Monat später, am 9. Oktober 2021 statt. "Unser Termin ist in Bezug darauf ungünstig, doch im Fokus stehen bei uns die Altersklassen-Athleten", sagt Walchshöfer, der unabhängig davon ausgeht, "dass wir ein tolles Starterfeld haben werden. In den USA hat sich Situationen geändert, Präsident Joe Biden ist wesentlich vorsichtiger und Hawaii hatte große Probleme mit dem Virus."

Welche Rennen im Herbst wirklich stattfinden können, weiß aktuell sowieso niemand. Walchshöfer gibt sich selbstbewusst: "Roth ist das zweitwichtigste Rennen nach Hawaii, wenn ein Rennen nicht so sehr darunter leidet, dass die Termine nahe beieinander liegen, wird das Roth sein."


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Zwei Langdistanzen innerhalb von wenigen Wochen sind auch für Top-Athleten nur schwer durchzustehen. Jan Frodeno hat daher seine Teilnahme in Roth bereits ausgeschlossen, wenn Hawaii stattfindet. "Das ist das, wofür Jan jeden Tag aufsteht", lässt sein Pressesprecher Felix Rüdiger ausrichten.

"Ein langjähriger Traum in Roth zu starten"

Andreas Dreitz hingegen will noch nichts ausschließen. "Es stellt uns vor eine Herausforderung", sagt sein Manager Fredrik Ljungström. "Gerne würde Andi in Roth starten, doch wir haben noch keinen Plan." Erst im März, nach dem ersten Wettbewerb in Miami, beginnt für den Titelverteidiger des Challenge Roth die weitere Saisonplanung. "Es gäbe auch Szenarien, beides zu starten", macht Ljungström Hoffnung auf eine Rückkehr nach Roth.

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Unglaublich, was diese Menschen geleistet haben. Und doch sehen sie am Folgetag so aus, als hätten sie nicht 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen und 3,8 Kilometer Schwimmen hinter sich. Sie waren die schnellsten in ihrer jeweiligen Kategorie: Das sind die Sieger des Datev Challenge Roth 2019.


Auch Anne Haug hofft auf einen Start beim Challenge in Roth, es wäre ihr erster: "Als Bayreutherin ist es für mich persönlich ein langjähriger Traum, in Roth zu starten. Ich würde mich freuen, wenn Roth im September unter sicheren Bedingungen für alle Aktiven stattfinden kann", sagt die Gewinnerin des Ironman Hawaii 2019. "Ob ein Start von mir möglich ist, muss ich zu gegebener Zeit mit meinem Team besprechen." Welche Geschichte am 5. September 2021 geschrieben wird, ist also noch völlig ungewiss.

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