Inflation

Nächster Preis-Hammer im Supermarkt: Diese Grundnahrungsmittel sind um 50 Prozent teurer

Stefan Besner

Online-Redaktion

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22.6.2022, 20:30 Uhr
Die größten Preisausschläge nach oben seien an der Kühltheke zu verzeichnen. (Imagebild)

© Lukas Schulze, NZ Die größten Preisausschläge nach oben seien an der Kühltheke zu verzeichnen. (Imagebild)

Als Verbraucher hat man gerade nicht viel zu lachen. Teure Kredite, teure Lebensmittel, Lieferverzug, hohe Energiekosten, die Steuersenkung auf Sprit kam zwar an - jedoch eher bei den Ölkonzernen anstatt beim Endkunden. Aber damit nicht genug der Hiobsbotschaften. Erneut sind die Preise auf bestimmte Alltagsprodukte gestiegen - und das nicht zu knapp.

Bis zu 50% teurer

Nach Informationen von FOCUS Online sind seit Montag rund 50 Produkte in deutschen Discountern teils deutlich teurer geworden. Die größten Preisausschläge nach oben seien an der Kühltheke zu verzeichnen. Besonders Milchprodukte wie Joghurt und Quark hätten preislich stark angezogen. So kostet der Fruchtquark Erdbeere der Eigenmarke "Milsani" von Aldi Süd mittlerweile 1,49 Euro. In der letzten Woche hatten Kunden noch 99 Cent für die gleiche Packung bezahlt - ein Kostenzuschlag von satten 50 Prozent. Und das sei kein Einzelfall. Auch Ketten wie Lidl, Edeka und Rewe zögen die Preise für Molkereiprodukte gehörig an.

Kaffeepreis steigt

Nicht nur für Milchprodukte muss man immer tiefer in die Tasche greifen. Auch die "Lieblingsdroge" der Deutschen ist betroffen: Kaffee. Kostete vor zehn Tagen Amarory-Kaffee von Aldi Süd noch 3,99€, stieg der Preis seit Montag auf 4,29€. Für 500-Gramm-Packungen löslichen Bohnenkaffees muss man mittlerweile flächendeckend über vier Euro zahlen.

22 Euro für Hackfleisch

Sogar verdoppelt hat sich der Preis für die Hackfleischröllchen von „Jack's Farm“ bei Aldi Nord. Der Kilo-Beutel kostet nun 9,99€, anstelle von vorher 5,99€. Noch drastischer sieht es beim gemischten Hack aus. Für ein Kilo werden Grundpreise von 12€ bis teilweise 22€ veranschlagt.

Vielfältige Ursachen

Für die derart gestiegenen Lebensmittelpreise gibt es mehr als einen Grund. Der Krieg in der Ukraine ist einer. Als wichtigsten Faktor benennt die Agrarbranche die teuren Energie- und Produktions-Kosten. „Futter- und Düngemittel sind enorm im Preis gestiegen“, erklärte Eckhard Heuser vom Milchindustrie-Verband (MIV) gegenüber dem Münchner Merkur.

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