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"Dem Rest der Republik gilt die Halbmillionenstadt als 'beschaulich', 'provinziell' und ziemlich 'spießig'", schrieb das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" damals in der Ausgabe 31/1992.
Vom "eigenwilligen Charme der Kleinmetropoliten - selbstzweiflerisch, grüblerisch und nach innen gekehrt" ist die Rede und vom "Nürnberg-Komplex, einer an Gemütskrankheit grenzenden Melancholie".
An der Pegnitz soll es Tradition haben, "großen Aufwand zu treiben mit kleinstmöglichem Erfolg". Kurzum: Das Nachrichtenmagazin stellte Nürnberg wie das letzte Provinzkaff dar.
Zum Artikel auf spiegel.de
Aktuelle Beispiele scheinen dieses Image zu bestärken:
nordbayern.de hat Menschen zum Thema befragt, die das kulturelle Leben in Nürnberg maßgeblich mitgestalten, darunter der ehemaligen Leiter des Kulturamts, Siegfried Kett. Der inzwischen 72-Jährige wird in dem Spiegel-Artikel von 1992 als "Nürnberg-Werber" bezeichnet. Er war zu dieser Zeit Mitglied einer achtköpfigen Arbeitsgruppe "Nürnberg-Image", die vom Stadtrat eingesetzt worden war, um Nürnberg vorteilhafter zu präsentieren. "Dass die Stadt langweilig ist, hat damals schon nicht gestimmt. Und seitdem hat sich Nürnberg noch positiver entwickelt, vor allem von der Offenheit und Lebendigkeit her."
Mehr von Kett und was OB Maly und Kulturreferentin Lehner zum Thema sagen, lesen Sie hier in folgender Bilderstrecke:
Hier geht es zur Umfrage unter Nürnbergs Feiernden vom 15. Juli:
Hier geht es zur Umfrage Thema Skaten am Kornmarkt vom 19. Juli:
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.
In unserer Fotoserie "Auf Pirsch im Tiergarten" finden Sie tierische Fotos.