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Nach rassistischen Äußerungen: Fürth kündigt Autor

"BesonderLand": Landkreis gibt Kooperation mit Godehard Schramm auf - 24.03.2017 21:00 Uhr

Hat sich ins Abseits manövriert: Godehard Schramm.

Hat sich ins Abseits manövriert: Godehard Schramm. © Michael Matejka


Die Zusammenarbeit mit dem Autor hat Landrat Matthias Dießl persönlich aufgekündigt. Dießl dazu: "Es gibt bei uns seit einiger Zeit grundsätzliche Überlegungen zur Rubrik "BesonderLand", inwieweit diese im Landkreismagazin fortgeführt wird. Mit den aktuellen Aussagen von Herrn Dr. Godehard Schramm möchten wir als Landkreis Fürth nicht in Verbindung gebracht werden. Wir nehmen die Sichtweise von Herrn Dr. Schramm zum Anlass, die Entscheidung jetzt zu fällen und werden die Rubrik ab sofort einstellen."

Schramm ist der Erfinder des Begriffs BesonderLand als Synonym für den Landkreis Fürth, nachdem er 2008 ein gleichnamiges Buch veröffentlicht hatte. In dem Buch, zu dem der aktuell scheidende Kämmerer Herbert Reinl die Fotos lieferte und die damalige Landrätin Gabriele Pauli ein überaus wohlwollendes Vorwort schrieb, porträtiert Schramm den Landkreis in 13 Kapiteln.

Letzter Beitrag

Nun hat er in der vierten Ausgabe dieses Jahres wohl seinen letzten Beitrag in einem Landkreismagazin veröffentlicht. Inhalt waren einige Anmerkungen über die gelb-violetten Hinweisschilder, die auf Gottesdiensten in den Kommunen verweisen.

Schramm hat in einem Buch Flüchtlinge aus Nordafrika oder Syrien als "Asyl-Erpresser" oder "Einwanderungseinbrecher" bezeichnet und von einem "Invasions-Hochwasser" gesprochen. Die verbalen Entgleisungen waren von der Regionalgruppe Ansbach der Bürgerbewegung für Menschenwürde angeprangert worden. 

BEATE DIETZ

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