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Radautobahnen in Franken? Schnellwege sind in Planung

Pilotprojekt im Raum Nürnberg startet - Verbindungen werden geprüft - 17.07.2015 11:56 Uhr

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (l, SPD), der Landrat des Landkreises Fürth, Matthias Dießl (M, CSU) und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Rande der Pressekonferenz zu Radschnellwegen im Großraum Nürnberg. Das gemeinsame Pilotprojekt von Stadt und Freistaat über Radschnellwege in der Region Nürnberg wurde heute in Nürnberg vorgestellt. © dpa


Die speziellen Wege sind außerorts als eigenständige und kreuzungsfreie Trassen angelegt. Sie haben eine Breite von circa vier Metern und sollen die klassischen Radwege in der Stadt nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Die Radschnellwege könnten dazu beitragen, die Innenstädte zu entlasten, indem schnelle Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geschaffen würden, hieß es. Nun soll eine Machbarkeitsstudie analysieren, wo Trassen sinnvoll sind und welche Rechte beim Bau zu beachten sind. Mit ersten Ergebnissen wird in einem halben Jahr gerechnet. Die Studie kostet 175.000  Euro. 85.000 Euro will der Freitstaat Bayern übernehmen.

An dem Pilotprojekt Radschnellwege beteiligen sich neben der Stadt Nürnberg, der Kreis Erlangen-Höchstadt, der Kreis Nürnberger Land, der Kreis Fürth sowie Roth.

Generell ist das Thema Radfahren in Nürnberg in diesen Tagen dauerpräsent. Aktuell steht in der Diskussion, den Hauptmarkt für Radfahrer zu öffnen. Eine Entscheidung wird im September erwartet. 

Christiane Fritz

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