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Club lädt Flüchtlinge zum Spiel gegen St. Pauli ein

3500 Freikarten für die Zweitligapartie am Samstag zur Verfügung gestellt - 29.10.2014 18:06 Uhr

Der Club stellt für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli 3500 Freikarten für Flüchtlinge zur Verfügung.

Der Club stellt für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli 3500 Freikarten für Flüchtlinge zur Verfügung. © privat


Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hatte bereits bei der Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises in der Tafelhalle aus dem Nähkästchen geplaudert: FCN-Sportvorstand Martin Bader habe ihm verraten, der Club würde beim nächsten Heimspiel Flüchtlinge aus der Region ins Stadion einladen.

Nun bestätigte der Verein gegenüber den Nürnberger Nachrichten die Aktion: 3500 Freikarten stellt der Altmeister vom Valznerweiher zur Verfügung, um den Flüchtlingen einen schönen Sportnachmittag zu bescheren.

Genauso sieht das Bader. Er weiß um die "schlimmen Folgen der Konflikte", welche die baldigen Stadionbesucher aus ihren Heimatländern mitgebracht haben, welche sie psychisch belasten. Der Fußball solle ihnen eine "Abwechslung zum Alltag in den Flüchtlingsunterkünften ermöglichen", ergänzt der starke Mann vom Neuen Zabo auf der clubeigenen Homepage.

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly geht sogar noch einen Schritt weiter: "Die Einladung des 1. FC Nürnberg für Flüchtlinge ist ein schönes Zeichen des Willkommens in unserer Gesellschaft".

Dieser Artikel wurde am 30. Oktober 2014 um die O-Töne von Martin Bader und Ulrich Maly ergänzt.

 

 

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