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Zweiter Test, zweite Niederlage: Fürth unterliegt auch Aalen

Beim 1:2 zeigt sich die Radoki-Truppe verbessert, bleibt aber erfolglos - 25.06.2017 17:55 Uhr

Jurgen Gjasula durfte am Sonntag gegen Aalen die Kapitänsbinde tragen. Hier beharkt er sich mit dem Ex-Fürther Maximilian Welzmüller. © Sportfoto Zink


Es konnte eigentlich nur besser werden: Mit 2:5 hatte die Spielvereinigung am Samstag in der Ansbacher Hitze gegen den ortsansässigen Bayernligisten verloren und damit den Start in die Vorbereitung doch gehörig verpatzt. Zu allem Überfluss musste der Verein am Sonntagmittag dann auch noch das verkünden, was ohnehin schon unvermeidbar schien: den Abgang von Topspieler Robert Zulj

Gegen den Drittligisten VfR Aalen bot sich der Mannschaft von Trainer Janos Radoki am Nachmittag die Gelegenheit, das Wochenende dann doch noch irgendwie versöhnlich zu beschließen. Die Ostalbstädter hatten zum Saisonende 2016/17 einen ungefährdeten elften Platz in Deutschlands dritthöchster Spielklasse vorzuweisen und befinden sich ebenso wie das Kleeblatt in der Vorbereitung. 

Den besseren Start auf dem Gelände des ASV Veitsbronn-Siegelsdorf erwischten die Fürther, die ihre optische Überlegenheit in der zwölften Minute in eine Führung ummünzten: Neuzugang Philipp Hofmann nickte eine Flanke von Serdar Dursun, der zuvor zwei Gegenspieler stehen ließ, in die Maschen.

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Hofmanns Treffer reicht nicht: Kleeblatt bleibt erfolglos

Sie hatten etwas gutzumachen - das gelang aber nur so halb: Die Profis der SpVgg Greuther Fürth hatten sich nach der 2:5-Pleite gegen Ansbach viel Spott gefallen lassen müssen und am Sonntag die Chance, Leistung sprechen zu lassen. Doch auch gegen Aalen verlor das Kleeblatt, nämlich mit 1:2. Die Bilder.


Die Radoki-Elf dominierte das Spielgeschehen, legte eine deutlich aggressivere Körpersprache als in Ansbach an den Tag - und dennoch hielt der Vorsprung nur zehn Minuten, dann fasste sich Aalens Mattia Trianni aus der Distanz ein Herz und wurde mit dem Ausgleich belohnt. Testspieler Bojan Spasojevic im Fürther Tor sah dabei nicht glücklich aus, er ließ den Ball durch die Finger gleiten. 

Narey küsst das Aluminium

Weil Sebastian Ernst danach den VfR-Keeper zu einer Glanzparade zwang und auch Manuel Torres und Hofmann Chancen ausließen, ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach dieser machten sich bei beiden Teams die schweren Trainingsbeine bemerkbar, das Spieltempo nahm deutlich ab. Dennoch blieb das Kleeblatt tonangebend, verpasste es aber, die Dominanz in Zählbares umzuwandeln. Khaled Narey traf in der 74. Minute nur den Innenpfosten, zuvor hatte Dursun vor rund 500 Zuschauern die neuerliche Führung verpasst.

Und so kam es, wie es kommen musste: In der 82. Minute traf Aalens Gerrit Wegkamp vom Punkt, nachdem der Schiedsrichter ein Einsteigen von Stephen Sama im Sechzehner als regelwidrig ahndete. Eine fragwürdige Entscheidung. Der VfR ließ sich die Führung nicht mehr nehmen - und komplettierte so das unglückliche Wochenende der Spielvereinigung. 

SpVgg Greuther Fürth: Spasojevic (46. Königsmann) – Narey, Caligiuri (66. Loo), Sollfrank, Wittek – Ernst, Gjasula (78. Gurhörl), Kirsch, Torres – Hofmann (46. Sama), Dursun

  

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