Feine Unterschiede

Backen mit Kuvertüre oder Schokolade? Das ist zu beachten

Ella Schindler

E-Mail zur Autorenseite

9.12.2021, 09:16 Uhr
Zur Verzierung von Plätzchen eignet sich auch eine kakaohaltige Fettglasur. Sie enthält zwar keine Kakaobutter, lässt sich dafür aber leichter verarbeiten.

© Florian Schuh/dpa Zur Verzierung von Plätzchen eignet sich auch eine kakaohaltige Fettglasur. Sie enthält zwar keine Kakaobutter, lässt sich dafür aber leichter verarbeiten.

"Der wichtigste Unterschied ist dabei der Fettgehalt", sagt Sabine Hülsmann, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. So muss Kuvertüre mindestens 31 Prozent Kakaobutter enthalten, Blockschokolade dagegen nur 18 Prozent.

Kakaobutter ist ein wertvolles Pflanzenfett und beeinflusst Geschmack, Glanz und Schmelz der Glasur. Durch ihren höheren Fettgehalt lässt sich Kuvertüre leichter verarbeiten als Blockschokolade. Allerdings darf man die Temperatur beim Schmelzen nicht zu heiß werden lassen. Die Kuvertüre wird sonst dickflüssig und kann beim Abkühlen weiße Schlieren bilden.

Schokolade enthält 14 Prozent fettfreie Kakaomasse, die für einen kräftig-herben Geschmack verantwortlich ist. In Kuvertüre stecken dagegen nur 2,5 Prozent Kakaomasse.

Leichter zu verarbeiten

Anders im Geschmack, aber leichter zu verarbeiten ist kakaohaltige Fettglasur. Sie verträgt hohe Temperaturen und enthält anstelle von Kakaobutter meist andere Pflanzenfette wie Palm-, Kokos- oder Erdnussfett. Sie kann allerdings Aromen und Emulgatoren enthalten.

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Verwandte Themen


Keine Kommentare