Weniger Müll

Tipps für die Gastro: Bluepingu macht den "Suppenkaspar" in Fürth nachhaltiger

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Robin Walter

Online-Redaktion

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18.3.2022, 09:43 Uhr
Im Suppenkaspar tut sich einiges: Gemeinsam mit der Aktion "Rest-E-Los" will Geschäftsführerin Jasmin Schwarz das Restaurant nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten.

© Instagram / Suppenkaspar Im Suppenkaspar tut sich einiges: Gemeinsam mit der Aktion "Rest-E-Los" will Geschäftsführerin Jasmin Schwarz das Restaurant nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten.

Pro Kopf landen in Deutschland jährlich rund 75 Kilogramm Essen im Müll, das berichtete die Welthungerhilfe 2021. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga gibt an, dass allein in deutschen Restaurants 44 Prozent aller Lebensmittel in der Mülltonne enden.

"Das muss sich ändern!", sind sich die Organisierenden des Nürnberger "SDGs go local"-Projekts sicher. Per Ausschreibung suchten sie in Nürnberg und Fürth nach Restaurantbetreibenden, die ihr Lokal nachhaltiger im Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen gestalten wollen.

Auf den Aufruf meldete sich die Geschäftsleiterin des Suppenkaspars, Jasmin Schwarz. "Ich beschäftige mich privat viel mit dem Thema Müllvermeidung, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit und wollte das auch gerne in meinem Laden leben." Als sie die Geschäftsleitung übernommen hatte, wurden noch viele Lebensmittel weggeworfen, viele Zutaten waren in Plastik verpackt.

An ihrer Seite steht Elna Tietböhl von Bluepingu. Sie begleitet den Suppenkaspar bei der Transformation und hilft bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele – auch bekannt als Sustainable Development Goals, kurz: SDGs. Für Tietböhl ist die Erfahrung im Suppenkaspar etwas Besonderes: 2020 nahm sie selbst mit dem Restaurant Paradies in St. Johannis bei der Rest-E-Los Aktion teil, damals aus Sicht der Servicechefin.

"Gesundheit und Wohlergehen sind wichtige SDGs, die wir versuchen mit unserer Aktion zu fördern. Dazu gehören gesundes Kochen, nachhaltiger Konsum, Tier- und Naturschutz", beschreibt Tietböhl die Eckpunkte. Und natürlich gehörten auch Mitarbeiter-Fairness und die Arbeitskultur zum einem nachhaltigen Konzept.

Mehr Informationen über den "Suppenkaspar" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

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