Lockdown-Verlängerung: Das soll heute bundesweit verkündet werden

Stefan Zeitler

Online-Redaktion

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5.1.2021, 09:06 Uhr

So berichtete die BILD in Berufung auf interne Kreise, dass sich sowohl Bundesländer als auch Kanzleramt einig sind. Auf dem Bund-Länder-Gipfel am Dienstag soll darüber abgestimmt werden, dass der Lockdown für ganz Deutschland bis zum 31. Januar verlängert wird. Die Abstimmung gilt mittlerweile als reine Formsache. Laut Medienbericht waren vorab zwei Termine ins Auge gefasst worden - neben dem 31. auch noch der 24. Januar.

Der Bund-Länder-Gipfel sollte ursprünglich um 11 Uhr beginnen. Medienberichten zufolge wurde der Start auf 13 Uhr verschoben, da noch Klärungsbedarf zwischen Bund und Ländern bestehe. Im Anschluss sollen die Ergebnisse per Livestream verkündet werden.

Restaurants, Kinos, Gaststätten oder Fitnessstudios – alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte würden mit dieser Entscheidung in ganz Deutschland weiter komplett dicht bleiben. Dass der Lockdown verlängert werden müsse, sei laut BILD in einer Videokonferenz zwischen Kanzleramts-Chef Helge Braun und den Staatskanzlei-Chefs der Länder so beschlossen worden.


Deutschland vor Lockdown-Verlängerung: Das wird wichtig


Damit würde der Shutdown in eine dreiwöchige Verlängerung gehen. Aktuell sind die geltenden Corona-Beschränkungen offiziell bis zum 10. Januar 2021 datiert. Dass es hierbei aber nicht bleibt, gilt nur noch als offenes Geheimnis. Zuletzt wurden aus der Politik bereits immer mehr Stimmen laut, dass es mit dem 10. Januar bei Weitem nicht getan sei. Vor allem in Alten- und Pflegeheimen sei die Situation zuletzt wieder dramatisch geworden. Dazu entstand in Franken ein regelrechter Super-Hotspot.

Am 13. Dezember wurde auf dem Bund-Länder-Gipfel entschieden, dass der Lockdown „light“ in Deutschland nicht ausreiche, stattdessen wurde der harte Shutdown verkündet. Zudem berichtet die BILD weiter, dass auch die beschlossenen Schul-Maßnahmen in die Verlängerung gehen sollen. Der Plan sieht vor, Schulen „grundsätzlich“ zu schließen und so gut es geht, auf digitalen Unterricht umzustellen.

Immerhin ein kleiner Lichtblick: Die Novemberhilfen sollen laut BILD in Kürze ausgezahlt werden. Demnach habe die Abwicklung am 4. Januar begonnen. So oder so wird es im neuen Jahr direkt wieder hektisch für die Politik: Ganz Deutschland blickt mit Spannung auf den 5. Januar.

Eines scheint jetzt schon klar: So schnell wird die Bundesrepublik nicht aus dem Lockdown-Schlaf erwachen können. Kanzleramts-Chef Helge Braun schloss kürzlich selbst einen Lockdown bis in den März hinein nicht mehr kategorisch aus.

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