30, 50 oder 100 Euro?

Zur Hochzeit: So hoch sollte ein Geldgeschenk ausfallen

28.4.2022, 12:23 Uhr
Bei Hochzeiten wird immer häufiger Geld verschenkt. Wieviel hängt in der Regel davon ab, in welcher Beziehung die Schenkenden zum Brautpaar stehen.

© Christin Klose/dpa-tmn Bei Hochzeiten wird immer häufiger Geld verschenkt. Wieviel hängt in der Regel davon ab, in welcher Beziehung die Schenkenden zum Brautpaar stehen.

Auf früheren Hochzeiten war die Welt deutlich einfacher – es wurden ganz praktische Dinge verschenkt, wie Geschirr, Bettwäsche oder andere Haushaltsgegenstände. Immerhin zog das Brautpaar damals meist erst nach der Vermählung zusammen – das ist heutzutage oft anders. Einen gemeinsamen Haushalt brauchen Braut und Bräutigam in der Regel nicht – stattdessen steht bei Hochzeiten überwiegend eines auf dem Wunschzettel: Geld. Entweder um die Hochzeitsfeierlichkeiten zu finanzieren oder für die anstehenden Flitterwochen.

Ein Leitsatz dabei: Schenken Sie in etwa so viel, wie Sie auf der Hochzeitsfeier essen und trinken. Die Größe des Geldgeschenkes kommt aber auch maßgeblich darauf an, wie eng die Beziehung zum Brautpaar ist - ob Arbeitskollegen, Freunde oder Verwandtschaft. Bei Arbeitskollegen oder Bekannten werden in der Regel zwischen 30 und 50 Euro pro Person verschenkt. Im Freundschaftskreis sind es dann schon mal zwischen 50 und 100 Euro pro Person – hier empfiehlt sich zu dem Geldgeschenk eine kleine persönliche Note. Innerhalb der Familie fallen die Geschenke dann oft herzlich aus – ab 100 Euro pro Person sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt.

Allerdings sollten Sie sich auch nicht in Unkosten stürzen – der eigene Kontostand sollte dabei als Richtwert dienen. So ist es beispielsweise bei Studenten oder Azubis nicht unüblich, wenn zwischen 30 und 50 Euro verschenkt werden. Eine schöne Karte oder eine kleine Dekoration samt gefalteter Scheine werten das Geldgeschenk auf.

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