Bundestagswahl

Wahlkreis Ansbach: Das sind die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021

26.9.2021, 21:40 Uhr
Die Bundestagswahl 2021 fand am 26. September 2021 statt. 

Die Bundestagswahl 2021 fand am 26. September 2021 statt.  © Oliver Berg, dpa

Bis 18 Uhr hatten am 26. September die Wahllokale geöffnet, danach begann die Auszählung der Stimmen. Jetzt liegt das vorläufige Endergebnis vor. Artur Auernhammer (CSU) gewinnt erneut das Direktmandat.

Bundestagswahl 2021: Die Ergebnisse für den Wahlkreis Ansbach

Die kreisfreie Stadt Ansbach, der Landkreis Ansbach und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bilden bei der Bundestagswahl 2021 einen Wahlkreis. Hier sehen Sie nun das Gesamtergebnis für den Wahlkreis.

Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Ansbach

Alle Stimmkreise ausgezählt.

Zweitstimmen-Ergebnisse 2021 im Wahlkreis Ansbach

Alle Stimmkreise ausgezählt.

Das Diagramm zeigt Ihnen die vorläufigen Zweitstimmen-Ergebnisse. 

CSU 33,1
-7,3
SPD 19,7
2,6
Die Grünen 11,7
2,9
AfD 10,0
-1,8
FDP 8,5
1,0
Freie Wähler 7,7
4,3
Die Linke 2,6
-4,0
Sonstige 6,9
2,4

Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Wer die meisten Stimmen erhält, zieht in den Bundestag ein. Die Erststimme wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben.

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Aus den Zweitstimmen ergibt sich, wie viele Sitze die Parteien im neuen Bundestag insgesamt bekommen. Stimmzettel mit handschriftlichen Zusätzen oder mehr als den besagten beiden Kreuzen sind ungültig. Im einen Fall ist das Wahlgeheimnis gefährdet, im anderen der Wählerwille nicht klar erkennbar.

Wer durfte wählen?

Wer am Wahltag 18 Jahre alt ist, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und seit mindestens drei Monaten in Deutschland eine Wohnung hat, ist wahlberechtigt, sofern ihm nicht per Richterspruch das Wahlrecht entzogen wurde.

Wie setzt sich der Bundestag nach der Wahl zusammen?

Entscheidend für die Sitze einer Partei ist die Anzahl der gültigen Zweitstimmen, die sie erhalten hat. Berücksichtigt werden grundsätzlich alle Parteien, die im Bundesgebiet mindestens fünf Prozent aller gültigen Zweitstimmen erhalten oder mindestens drei Wahlkreise gewonnen haben.

598 Sitze sind im Bundestag zu vergeben. Durch Ausgleichs- und Überhangmandate hat sich die Zahl der Sitze im Bundestag, der 2017 gewählt wurde, jedoch auf 709 erhöht. Eine 2020 verabschiedete Reform soll sicherstellen, dass das Parlament 2021 nicht noch größer wird.

Was sind Überhangmandate?

Im Grundsatz gilt: Wenn eine Partei in einem Bundesland mehr Direktmandate erringt, als ihr gemäß dem Zweitstimmenergebnis in diesem Bundesland zustehen würden, werden Überhangmandate vergeben. Dies passiert zum Beispiel dadurch, wenn viele Wähler einer Person der Partei A ihre Erststimme geben, jedoch der Partei B die Zweitstimme. Die erwähnte Reform des Wahlrechts sieht nun jedoch vor, dass Überhangmandate mit Listenplätzen der Partei in anderen Bundesländern teilweise verrechnet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was sind Ausgleichsmandate?

Ausgleichsmandate dienen dazu, die zustandekommenden Überhangmandate so auszugleichen, dass andere Parteien, die keine Überhangmandate bekommen haben, nicht benachteiligt werden. Neu ist, dass bei der Wahl 2021 beim Überschreiten der Regelgröße des Bundestags von 598 Sitzen bis zu drei Überhangmandate nicht durch Ausgleichsmandate kompensiert werden.

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