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Kommentar: Die Corona-Krise bedroht auch die Gemeinnützigkeit

Schlechtere Ausgangsposition: Sozial Schwache leiden am meisten - 02.04.2020 09:44 Uhr

Es ist fast wie im richtigen Leben. Wenn die Not groß ist, setzt schnell ein verschärfter Verteilungskampf ein. Die bisher schon Starken haben dabei gegenüber den schon immer Schwachen eine günstigere Ausgangsposition. Das ist bei den Auswirkungen der Corona-Krise nicht anders. Keine Frage, sie trifft Gewerbebetriebe oder Handel massiv und bringt viele in Existenznot. Die enormen staatlichen Finanzhilfen, um sie zu stützen, sind notwendig. Auch diese Unterstützung hat natürlich eine starke soziale Komponente. Es geht um die Vermeidung von Massenarbeitslosigkeit.


Diakonie Bayern verlangt mehr Hilfe für die Sozialwirtschaft


Aber was ist mit der Situation von psychisch Kranken, Obdachlosen, die nicht mal mehr in die Wärmestube gehen können, weil die zu hat, oder mit einer Familie, die von Hartz IV lebt und deren Kinder einen leistungsfähigen PC für den Online-Unterricht brauchen? Alles zweitrangig?

Die Diakonie Bayern weist zu Recht auf die Bedeutung von Einrichtungen mit Gemeinnützigkeit hin. Der Begriff drückt ja nicht aus, dass gemeine Forderungen zum eigenen Nutzen erhoben werden, sondern dass sie nützlich sind für die Allgemeinheit. Da ist das Eis dünner geworden.

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