Bundestagswahl: Industriemechaniker geht für die Linke ins Rennen

21.3.2021, 07:55 Uhr
Die Linke hat ihren Kandidaten: Sven Schröder will Antifaschismus und linke Strukturen der Region stärken.

Die Linke hat ihren Kandidaten: Sven Schröder will Antifaschismus und linke Strukturen der Region stärken. © Foto: privat

An der Wahl haben sechs anwesende Parteimitglieder aus dem Wahlkreis teilgenommen. Zudem waren drei weitere Parteimitglieder aus anderen Wahlkreisen vor Ort. Die Partei hat im Bundestagswahlkreis, der aus Stadt und Kreis Bayreuth sowie einigen Kommunen des Landkreises Forchheim besteht, knapp 40 Mitglieder.


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Corona-bedingte Resonanz

Im Vorfeld hat der Bayreuther Kreisvorstand deren Interesse an der Veranstaltungsteilnahme abgefragt. Daraufhin wurde für die auf 20 Personen ausgelegte Black Box ein Hygienekonzept für maximal zehn Teilnehmer ausgearbeitet. Unter anderem sah dies getrennte Ein- und Ausgänge, bereitgestelltes Desinfektionsmittel, genügend Abstand zwischen den Teilnehmern und die Wahl eines Hygienebeauftragten vor. "Die Resonanz war so, wie wegen Corona erwartet, es verlief alles reibungslos", sagte Schröder im Nachgang im Presse-Gespräch.


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Schröder stammt aus Gefrees und wohnt seit acht Jahren in Bayreuth. Er ist Mitglied im Vorstand des Kreisverbands Bayreuth und war 2012/13 auch dessen stellvertretender Vorsitzender. In der Partei "Die Linke" ist er seit rund zehn Jahren aktiv.

 Gerade mit Blick auf die derzeitige Situation möchte er sich für einen höheren Stellenwert des Pflege- und Medizinbereichs einsetzen. Außerdem will Schröder, der sich der Bewegungslinken zuordnet, "den Antifaschismus und linke Strukturen in der Region stärken".

Starke Opposition

Ein festes prozentuales Ziel setzt sich Schröder nicht. In seine erste Kandidatur gehe er Ergebnis-offen. "Ich bin mit jeder Stimme links der SPD zufrieden", sagt der Kandidat. Bundesweit hofft er, dass die Linke "wieder stärkste Oppositionspartei wird". Eine Regierungsbeteiligung würde er sowohl unter einer Kanzlerschaft der SPD als auch der Grünen "nicht ausschließen". Allerdings hält er die roten Haltelinien seiner Partei, etwa in puncto einer radikalen Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr, "für richtig".

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