Vor dem Spiel bei Sankt Pauli

Der Club bangt um den Einsatz von Mats Möller Daehli

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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27.4.2022, 13:25 Uhr
Konnte nicht richtig trainieren: Mats Möller Daehli ist angeschlagen.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Konnte nicht richtig trainieren: Mats Möller Daehli ist angeschlagen.

Am Ende lacht Robert Klauß geraderaus. Der Trainer des 1. FC Nürnberg hat die Pressekonferenz vor dem Spiel beim FC Sankt Pauli (Freitag, 18.30 Uhr) dazu genutzt, um seine Zuversicht zu betonen. Um allen mitzuteilen, dass er auch nach der bitteren 2:4-Niederlage gegen den SV Sandhausen noch Freude hat an seiner Arbeit.

Diese Freude sieht man dann nach der letzten Frage. Da wird Klauß gebeten, die Saison des Clubs in einem Lied des Rappers Marteria zusammen zu fassen - verbunden mit der Hoffnung, dass es sich nicht um "Zwei Finger an den Kopf" wird. Klauß lacht also - und verschiebt die Antwort auf nach den 34. Spieltagen.

Bis dahin, so sagt es Klauß, wollen sie dafür sorgen, dass es "auch am 34. Spieltag noch um etwas geht". Die Saison abschenken, das kommt ihnen zumindest in der offiziellen Sprachregelung nicht in den Sinn.

Damit alles gut wird, haben sie in dieser Trainingswoche auch wieder das Verhalten bei gegnerischen Standards trainiert. Eine Übung, die ihnen beim Vier-Ecken-Fiasko gegen Sandhausen noch gründlich misslungen war. Diesmal soll es wieder besser werden, die Übungen zum Thema, sagt Klauß, hätten sie jedenfalls mit einem "guten Gefühl" beendet.

Entscheidung am Donnerstag

Ein nicht so gutes Gefühl hat Klauß mit Blick auf Mats Möller Daehli. Der Norweger hat gegen Sandhausen einen Schlag abbekommen und konnte in dieser Woche nur individuell trainieren. Immerhin: "Es ist von Tag zu Tag besser geworden", sagt Klauß. Eine endgültige Entscheidung, ob es so gut ist, dass der Norweger in Hamburg auf den Platz kann, soll am Donnerstag fallen.

Wichtig wäre das. "Ich habe ihn gerne auf dem Platz", sagt Klauß über Möller Daehli. Der Trainer betont aber auch: "Wir sind in der Offensive nicht komplett von ihm abhängig. Taylan Duman und Lukas Schleimer können ihn ersetzen, wenn auch nicht einszueins."

Wird es wild?

Ob mit oder ohne Möller Daehli: Das Spiel in Hamburg soll besser ausgehen als das Hinspiel, als der Club nach frühem Rückstand und trotz baldiger Steigerung verlor. Wild war es damals, weiß Klauß, was aber an dem frühen Gegentreffer lag und daran, dass Nürnberg in der Folge sehr auf die Offensive setzen musste. Diesmal, glaub er, wird es etwas ruhiger bei einer Mannschaft, die in der Rückrunde nicht mehr ganz so bedrohlich daher kommt wie in der Vorrunde. Auch Sankt Pauli muss nun kämpfen, um noch aufzusteigen. Vielleicht wird es also doch wieder wild. Klauß hätte nichts dagegen: "Wenn es wild wird, sind wir ganz gut." Das hört sich nach Spaß an.

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