Bornemann heizt den Poker um René Weiler an

17.6.2016, 17:58 Uhr
Erweist sich als zäher Verhandlungspartner: Club-Sportvorstand Andreas Bornemann (links), der eine möglichst hohe Ablösesumme für Trainer René Weiler fordert.

Erweist sich als zäher Verhandlungspartner: Club-Sportvorstand Andreas Bornemann (links), der eine möglichst hohe Ablösesumme für Trainer René Weiler fordert. © Sportfoto Zink

Der Poker um die Ablöse von René Weiler ist in vollem Gange. "Anderlecht hat sich zwar ein bisschen bewegt, aber nicht in dem Ausmaß, wie wir uns das vorstellen", sagte Sportvorstand Andreas Bornemann gegenüber den Nürnberger Nachrichten am späten Freitagnachmittag. "Es gibt keine Grundlage, um mit Anderlecht weitersprechen zu müssen."

Dem Vernehmen nach wundert man sich am Valznerweiher darüber, dass ein Verein wie der RSC Anderlecht, der aktuell über einen Transferüberschuss im zweistelligen Millionenbereich verfügt, bei so einer wichtigen Personalie wie dem Trainer knausert.

Zumal von Seiten der Belgier schon alles klar zu sein scheint. "Wir haben uns mit Herrn Weiler auf einen Zweijahresvertrag geeinigt", plauderte RSC-Manager Herman Van Holsbeek im Gespräch mit Sport1 aus. Bereits am Donnerstagabend hatte der RSC Anderlecht die Einigung mit dem Club-Trainer auf seiner Homepage als fix vermeldet.

Damit gibt es für den 33-fachen belgischen Meister eigentlich kein Zurück mehr, was Bornemann, der am Mittwoch einen "Verhandlungsmarathon mit großen Feilschereien" noch als unwahrscheinlich bezeichnet hatte, in die Karten spielen dürfte. Es wird über eine Summe im hohen sechsstelligen oder niedrigen siebenstelligen Bereich spekuliert, mit der sich der FCN einen Abgang Weilers versüßen lassen will.

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