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Der Letzte kommt! Club-Coach hält Druck nach Derby hoch

Jens Keller erwartet gegen Wehen Wiesbaden "ein unheimlich schweres Spiel" - 28.11.2019 16:04 Uhr

Sorg-envoller Blick? Jens Keller, der mit Oliver Sorg nach dem Derby spricht, sieht den FCN gegen Wehen Wiesbaden zumindest massiv gefordert. © Sportfoto Zink / MeZi


"Wenn die Mannschaft nicht gierig auf einen Sieg wäre, wäre das schlimm. Dann würde sie ein großes Problem mit mir kriegen", sagte Keller vor dem Duell mit dem aktuellen Schlusslicht der zweiten Liga und denkt dabei auch an die leidgeprüften FCN-Fans: "Ein Sieg wäre auch wichtig, damit wir ihnen etwas für ihren Support zurückgeben können." 

Allerdings ist der Gast aus Hessen nur auf den ersten Blick ein Punktelieferant. Mit 32 Gegentoren stellt das Team von Trainer Rüdiger Rehm die schlechteste Abwehr der Liga, die zuletzt auch beim 3:6 gegen Holstein Kiel alles andere als stabil agierte. Für Keller kein Grund überheblich in die Partie zu gehen: "Wir haben bisher noch keine gute Saison gespielt, deshalb hat kein einziger Spieler das Recht, sich Gedanken darüber zu machen, dass es ein einfaches Spiel werden könnte", betont der Coach und ergänzt: "Es wird ein unheimlich schweres Spiel, denn es herrschen unheimlich hohe Erwartungen." 

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Vier Fünfer und Dornebusch: Der FCN in der Derby-Einzelkritik

Nürnbergs Lieblingsclub erkämpft sich im Nachbarschaftsduell mit Fürth einen Punkt. Spät hat er sogar die exzellente Gelegenheit, das 265. Frankenderby im Ronhof für sich zu entscheiden. Der Debütant zwischen den Club-Pfosten macht eine gute Figur, das gilt aber nicht für alle FCN-Protagonisten. Hier kommen die Einzelkritiken und Noten von NZ-Sportredakteur Uli Digmayer.


Nach dem 0:0 im emotionalen Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth sollte es seiner Meinung nach auch nicht schwerfallen, gegen das Schlusslicht wieder die nötige Spannung aufzubauen: "Der Druck ist nicht weniger als im Derby. Wir müssen die gleiche Defensivleistung als Mannschaft zeigen wie in Fürth.“ Fehlen wird weiterhin Georg Margreitter. Der Innenverteidiger laboriert noch immer an einer Achillessehnenentzündung. Auch Adam Zrelak, der vergangene Woche in der U21 sein Comeback nach einem Kreuzbandriss gefeiert hat, wird noch einmal im Regionalligateam zum Zuge kommen. Mit welcher exakten Formation Keller seine Heimpremiere ("Es ist schon was Besonderes für mich mit diesen tollen Fans") angehen wird, ließ der Trainer offen.

 

 

"Wenn wir unseren Willen an den Tag legen,..."

Keinen Zweifel ließ er jedoch an der erwarteten Einstellung: "Wenn wir unseren Willen an den Tag legen, dann haben wir eine tolle Stimmung im Stadion." Und nach dem Schlusspfiff gibt es dann vielleicht schon den ersten Heimdreier unter Kellers Regie zu feiern. 

Stefan Jablonka

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