Sonntag, 08.12.2019

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0:0 im Frankenderby! Club lässt späte Siegchance in Fürth aus

Zuletzt taumelnder FCN erkämpft im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell einen Punkt - 24.11.2019 15:20 Uhr

Wenig Bewegungsfreiheit: Kleeblatt und Club beharkten sich im 265. Nachbarschaftsduell arg. © Sportfoto Zink / DaMa


Es gibt Fußballspiele, die bewegen mehrere Wochen lang eine ganze Region. Auch vor diesem 265. Frankenderby zwischen der Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg überlagerte der Fußball vieles, die Menschen redeten nur noch über diesen Sonntagnachmittag, der da kommen würde, über Sieg, Niederlage und die vielen Geschichten, die dieses Derby schon geschrieben hat. Und als dieser Sonntagnachmittag kam, da war er gar nicht mehr so berauschend, wie sich das viele Fußballfans ausgemalt hatten. Beide Mannschaften hatten im Fürther Ronhof zwar ihre Chancen, Tore aber gelangen beim 0:0 weder dem Kleeblatt noch dem Club.

+++ Märsche, Pyro, Abreise: Der Drumherum-Ticker  zum Derby +++ 

 

 

Valentini eröffnet den Lokalvergleich - Keita-Ruel rutscht vorbei 

Dabei schien dieses Derby zunächst ein sehr gutes zu werden. Es dauerte nicht einmal zwei Minuten, bis der Club zum ersten Mal gefährlich wurde. Fürths rechter Verteidiger Marco Meyerhöfer ging gegen Robin Hack etwas zu sorglos in den Zweikampf, der Ball landete vor Enrico Valentinis Füßen, dessen Schuss Fürths Sascha Burchert allerdings zur Ecke abwehren konnte.

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Hitzige Nullnummer im Ronhof! Hier kommen die Bilder zum Derby

Für Feinschmecker war das Duell der fränkischen Zweitligisten im Ronhof wahrlich nichts. Viel Kampf, viel Krampf und erst in der zweiten Hälfte richtig gute Torchancen - das Frankenderby hätten sich die Fans beider Teams wohl etwas spektakulärer gewünscht. Zu sehen gab es während der Partie trotzdem eine Menge. Wir haben die Bilder!


Nach vier Minuten hatte der FCN bereits drei Ecken, doch dann übernahm die Spielvereinigung mehr und mehr die Kontrolle. Havard Nielsen steckte im Strafraum durch auf Meyerhöfer, dessen Hereingabe Daniel Keita-Ruel am Fünfmeterraum nur um wenige Zentimeter verpasste. Mit jeder gelungenen Kombination, mit jedem gewonnen Zweikampf, mit jeder leichten Annäherung ans Nürnberger Tor wurde das Kleeblatt sicherer und gewann an Selbstvertrauen.

+++ Die Derby-Stimmen: Der FCN ist "auf dem Weg der Besserung" +++ 

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Pyro im Fanblock, weiß-grünes Fahnenmeer: Fürths Choreo in Bildern!

Eine ganze Region schaut wie elektrisiert auf ein Fußball-Spiel: Kleeblatt gegen Club! Auch an diesem Wochenende zeigten beide Fanlager, dass es kein Spiel wie jedes andere ist - auch der Anhang aus Fürth sorgte für Gänsehaut, verbotenerweise auch mit Pyrotechnik - wir haben die besten Bilder gesammelt!


Paul Seguin probierte es aus der Distanz, er wusste ja auch, dass da beim Gegenüber in Felix Dornebusch ein Mann im Tor stand, dem es an Spielpraxis fehlte. Den nicht allzu platzierten Schuss ließ Dornebusch nach vorne abprallen, hatte ihn dann aber im Nachfassen sicher. Es sollte tatsächlich der einzige Schuss aufs Nürnberger Tor sein, denn so sehr das Kleeblatt danach dominierte, gefährlich wurde es für Felix Dornebusch nicht. Der sehr umtriebige Branimir Hrgota tanzte nach knapp einer Viertelstunde mehrere Nürnberger aus, wartete dann aber zu lange mit dem Abschluss, bei einer Hereingabe von Hrgota verstolperte Sebastian Ernst kurz darauf den Ball am Sechzehnmeterraum.

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Offensiv mangelhaft im Derby: Die Noten der Club-Profis

Ein wirklich spannendes Derby war es nicht, aber zumindest einen Punkt konnte der FCN einfahren, der noch immer um seine Form kämpft. Spielerisch und im Vorwärtsgang war es aber sehr wenig, was der Keller-Club beim 0:0 im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell in Fürth anbot. Das zeigen auch die Noten, die die User vor allem den Offensiv-Spielern aus Nürnberg gegeben haben. Hier sind die Noten der Club-Profis!


Geis' Standardkunst verpufft 

Anschließend verflachte das Spiel mehr und mehr, gefährlich wurde es erst wieder, als der ehemalige Fürther Johannis Geis vor der Fürther Nordtribüne zum Freistoß anlief. Sein Versuch aber landete in der Mauer, der Nachschuss von Robin Hack zehn Meter neben dem Tor. Der hämische Applaus der Fürther Fans für Geis‘ Schuss war ein kurzes Zeichen der gegenseitigen Verachtung, ansonsten wirkte die Atmosphäre beinahe seltsam entspannt, beide Fanlager sangen ihre Lieder, Derbyatmosphäre aber kam kaum auf. Als Schiedsrichter Manuel Gräfe zur Halbzeit pfiff, mussten sich die Fürther ärgern – schließlich hatten sie es trotz überwiegender Dominanz verpasst.

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Rot-Schwarze Gänsehaut in Fürth: Die Club-Choreo in Bildern!

Das Frankenderby ist ein Fest für die Fans auf beiden Seiten. Die Club-Anhänger unterstrichen die Bedeutung des fränkischen Derbys mit mehreren beeindruckenden Choreografien - und sorgten für absolute Gänsehaut - hier sind die Bilder!


Die zweite Hälfte begann dann wie die erste: mit einer Chance für den Club. Nikola Dovedan fand nach einem Konter in der Mitte Michael Frey, der den Ball aber nicht im Tor unterbrachte. Und nur Sekunden später setzte sich Frey wieder durch, sein Schuss aber landete ein paar Meter neben dem Tor. Der Club wurde nun immer gefährlicher, oft war Frey beteiligt.

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Unter Cluberern beim Frankenderby: "Das war echt unfassbar"

Am Sonntagnachmittag verwandelte sich das Nürnberger Südstadtcafe in einen wahren Hexenkessel: Zum Derby gegen Fürth hatten sich zahlreiche Fans des 1. FC Nürnberg eingefunden, um die Partie zu verfolgen. Mit dem 0:0-Remis waren die Fans am Ende zufrieden - auch wenn in den letzten Minuten noch ein Tor drin gewesen wäre.


Nach 56 Minuten forderten alle Nürnberger, auf und neben dem Rasen, einen Elfmeter, Maximilian Wittek aber hatte den Schuss von Sebastian Kerk für Gräfes Empfinden mit der Schulter ins Toraus gelenkt. Das Spiel wurde nun wilder, die Fürther befreiten sich aus dem Nürnberger Pressing – und wurden selbst gefährlich. Marco Meyerhöfer stand plötzlich im Strafraum frei, seinen Schuss aus spitzem Winkel lenkte Dornebusch über die Latte, Mergim Mavrajs Distanzschuss flog knapp über die Latte.

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Vier Fünfer und Dornebusch: Der FCN in der Derby-Einzelkritik

Nürnbergs Lieblingsclub erkämpft sich im Nachbarschaftsduell mit Fürth einen Punkt. Spät hat er sogar die exzellente Gelegenheit, das 265. Frankenderby im Ronhof für sich zu entscheiden. Der Debütant zwischen den Club-Pfosten macht eine gute Figur, das gilt aber nicht für alle FCN-Protagonisten. Hier kommen die Einzelkritiken und Noten von NZ-Sportredakteur Uli Digmayer.


Danach erhöhte der FCN den Druck wieder, eine wirkliche Gefahr aber strahlten auch die Nürnberger Versuche nicht aus. Beide Trainer reagierten dann, Jens Keller brachte Iuri Medeiros für Sebastian Kerk (63.), Stefan Leitl tauschte auf der linken Außenbahn: Stefaniak kam für Mohr (70,), sechs Minuten später kam Leweling für Hrgota. Am gefährlichsten wurde es aber erst wieder, als der Mann am Ball war, der die Trikots beider Vereine kennt: Einen Freistoß von Johannes Geis lenkte Sascha Burchert gerade noch am Pfosten vorbei (81.). Das Spiel wurde nun noch einmal hitziger, im Fürther Fanblock leuchtete Pyrotechnik auf, es gab Gelbe Karten – aber keine Tore. 

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Heißmacher vor dem Derby: Ultra-Aufmarsch am Club-Gelände

Einen Motivationsschub der besonderen Art wollte die organisierte Fanszene des 1. FC Nürnberg der Mannschaft am Tag vor dem Frankenderby gegen das Kleeblatt verleihen. Über 1000 Club-Anhänger kamen am Samstag am Valznerweiher zusammen und sorgten für Stimmung. Hier sind alle Bilder!


 

+++ Pyro, Polizei, Leidenschaft: Alle Bilder zum 265. Frankenderby +++

Spannend wurde es aber noch zweimal: Lewelings Versuch rettete Frey kurz vor der Linie, im Gegenzug legte Schleusener quer auf den mitgelaufenen Medeiros – der alleine auf das Fürther Tor zulief, aber einen Meter an diesem vorbei schoss. Es war der letzte Aufreger in diesem 265. Frankenderby, das um 15.21 Uhr mit einem torlosen Unentschieden zu Ende ging.

SpVgg Greuther Fürth: Burchert - Meyerhöfer, Caligiuri, Mavraj , Wittek - Seguin, Mohr (70. Stefaniak), Ernst, Nielsen - Hrgota (76. Leweling), Keita-Ruel

1. FC Nürnberg: Dornebusch - Sorg, Sörensen, Mühl, Valentini - Behrens, Geis, Hack, Dovedan (78. Schleusener), Kerk (63. Medeiros) - Frey

Tore: - | Gelbe Karten: Mavraj - Frey, Behrens, Sorg | Schiedsrichter: Gräfe (Berlin) | Zuschauer: 16.626 (ausverkauft). 

+++ Der Live-Ticker zum "Nachfiebern" +++

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Bengalos vor dem Frankenderby: Clubfans marschieren zum Stadion

Nachbarschaftsduell im Fürther Ronhof: Zum 265. Mal treffen an diesem Sonntag die rivalisierenden Mannschaften aufeinander. Die Ultras haben traditionell einen Marsch vom Saturn in Richtung Stadion organisiert. Um kurz nach zehn setzte sich die rot-schwarze Kolonne in Bewegung. Die Szenerie war beeindruckend.


 

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