Probetraining für den Nachwuchs

Fußball-Landesligist FSV Stadeln hat den Kader verjüngt

4.7.2021, 13:17 Uhr
Der Stadelner Kader hat im Sommer 2021 eine Auffrischung erfahren. Die Älteren wie Angelo Walthier (links im Oktober 2020 gegen Vach) müssen die vielen Jüngeren führen.

Der Stadelner Kader hat im Sommer 2021 eine Auffrischung erfahren. Die Älteren wie Angelo Walthier (links im Oktober 2020 gegen Vach) müssen die vielen Jüngeren führen. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NN

Der Stadelner Angreifer Angelo Walthier hält viel von den jungen Spielern, die zum Team gestoßen sind. Und doch möchte er die vergangene Saison auf keinen Fall als Maßstab für die kommende nehmen. „Als Aufsteiger Vierter zu werden, war eine absolute Sensation“, ordnet er den Erfolg ein.


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Außerdem habe man mit dem Karriereende der beiden Vereinslegenden Tobias Wölfel und Gerhard Strobel eine ganze Menge Erfahrung verloren, die man so einfach nicht ersetzen könne. „Sicher ist der eine oder andere Neue noch etwas grün hinter den Ohren“, sagt der Deutsch-Italiener, der von einer gewissen Eingewöhnungszeit auf dem hohen Landesliga-Niveau ausgeht.

FOTO: Hans-Joachim Winckler DATUM: 9.8.2019..MOTIV: Landesliga Nordost FSV Stadaln (rot) gg SV Mitterteich..Angelo Walthier (19, FSV)

FOTO: Hans-Joachim Winckler DATUM: 9.8.2019..MOTIV: Landesliga Nordost FSV Stadaln (rot) gg SV Mitterteich..Angelo Walthier (19, FSV) © Hans-Joachim Winckler, NN

Daher wird nicht zuletzt der 31-Jährige selbst, der in seine mittlerweile vierte Saison in Stadeln geht, einer der Akteure sein, die nun noch mehr Verantwortung tragen sollen. Eine Aufgabe, die er gern annimmt. „Ich gehe schon immer gern voran“, sagt er und ergänzt schmunzelnd: „In meinem Alter kommt man eh nicht mehr drum herum.“

Eine Führungsrolle übernehmen soll auch Kevin Kreuzer, der von Trainer Manfred Dedaj das Kapitänsamt übertragen bekam und laut seinem Teamkameraden die absolute Idealbesetzung für diesen Posten darstellt.

Spott nach dem Fehlschuss von Thomas Müller

Langfristig weiterhelfen soll neben Angreifer Daniel Lorenz, der aus der U19 der SG Quelle Fürth kommt, auch ein bekannter Name im deutschen Fußball. Thomas Müller, Namensvetter des Nationalspielers, musste sich nach dessen Fehlschuss vergangene Woche viel anhören und kommt ebenso wie Verteidiger Can Langer aus der Jugend der SpVgg Ansbach. Er wird wegen eines Auslandssemesters in den USA zunächst aber nicht zur Verfügung stehen.


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Der mit Abstand prominenteste externe Neuzugang ist Yasin Kaya. Der 26-Jährige kommt vom SC Feucht und ist wohl für die Offensive eingeplant, auch wenn er beim Neu-Bayernligisten seine Qualitäten als Defensivspieler bewiesen hatte. Beim 1:4 im Test gegen Ansbach erzielte er in seiner neuen Rolle direkt den Ehrentreffer.

In die andere Richtung gewechselt ist derweil Max Hering, dessen Transfer zum höherklassigen 1.SC Feucht der logische nächste Schritt war.

Es könnte eine schwerere Saison werden als zuletzt für den verjüngten FSV Stadeln – und dennoch ist die Vorfreude riesig. Auf die Frage, wie es sich anfühlt, zurück auf dem Platz zu sein, spürt man Angelo Walthiers Begeisterung auch übers Telefon. „Es ist nicht in Worte zu fassen“, sagt er, „das erste Wiedersehen mit den Jungs war unbeschreiblich, die Lust auf die Saison ist riesig.“

Probetraining in der Jugend

Für den eigenen Nachwuchs bietet der FSV Stadeln aktuell Probetraining an. Von der U7 bis zur U17 kann sich jeder unverbindlich melden, der Interesse hat – egal, ob Mädchen oder Junge, Neueinsteiger oder Top-Talent. Der Verein freut sich über Anfragen an die Nummer (0171)1679725 oder per E-Mail an Jugendleitung@fsv-stadeln.de.

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