HCE setzt gegen Hannover wieder auf die Jugend

Peter Schulze-Zachau

Sportredaktion

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11.12.2020, 13:12 Uhr
"Er wird wieder Spielzeit bekommen": Tarek Marschall erzielte gegen Leipzig seine ersten drei Bundesliga-Tore, wenn alles gut läuft, kommen gegen Hannover weitere dazu.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink "Er wird wieder Spielzeit bekommen": Tarek Marschall erzielte gegen Leipzig seine ersten drei Bundesliga-Tore, wenn alles gut läuft, kommen gegen Hannover weitere dazu.

Die gute Nachricht lautet: Der Kapitän ist zurück. Nikolai Link hat seine Schulterprobleme auskuriert und wieder mit der Mannschaft trainiert. Er steht am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky) im Kader des HC Erlangen, wenn auch "noch nicht voll im Saft, weil er lange nicht trainiert hat", wie Haaß anmerkt. "Eine Abwehrformation bekommen wir also zusammen", schmunzelt der Trainer, wohlwissend, dass es die Offensive ist, der die zahlreichen Ausfälle wehtun. "Es wird wieder auf Benedikt Kellner und auch Tarek Marschall ankommen", erklärt Haaß und versucht dabei direkt etwas Druck von den schmalen Schultern der talentierten Rechtshänder zu nehmen: " Man kann natürlich nicht erwarten, dass die beiden wieder das Spiel so entscheiden, wie sie es letzte Woche getan haben, darum liegt unser Schwerpunkt auf einer guten Deckungsarbeit."


HCE-Talent Marschall über sein erstes Bundesliga-Tor


Und da kommt mit den Hannoveraner Kreisläufern Evgeni Pevnov (114 Kilogramm Körpergewicht) und Ilija Brozovic (109 Kilogramm) einiges auf Abwehrchef Petter Overby und Co zu. "Die beiden sind sehr robust und sehr stark, die müssen wir in den Griff bekommen", warnt Haaß, der aber auch weiß, dass die Recken zudem "spielerisch stark" sind und sich im Angriffsspiel weniger als andere Mannschaften dieser Liga über Zweikämpfe definieren. Dass Hannover zuletzt gegen Balingen verloren hat, lässt bei Erlangens Trainer die Alarmglocken schrillen: "Sie haben nach Niederlagen stets eine Reaktion gezeigt, darauf müssen wir vorbereitet sein". Die Niedersachsen spielten zwar eine "durchwachsene Saison", hätten aber auch den ein oder anderen jungen Spieler, der sich beweisen möchte. Darum warte auf den HCE ein "sehr, sehr spannendes Spiel."

Mit einem Sieg gegen den Tabellenvierzehnten könnte der HC Erlangen (Platz elf) weiter Boden gutmachen und an Wetzlar, Melsungen sowie eventuell an Göppingen vorbeiziehen, sollten letztere nicht gegen den Bergischen HC gewinnen.

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