Nummer fünf beim FCN: Auch Erhardt kandidiert

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Wolfgang Laaß

NN-Sportredaktion

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2.10.2020, 12:56 Uhr
Schon seit frühester Kindheit Fan des 1. FC Nürnberg - ab dem 20. Oktober auch Aufsichtsrat? Hannes B. Erhardt. Foto: privat

Schon seit frühester Kindheit Fan des 1. FC Nürnberg - ab dem 20. Oktober auch Aufsichtsrat? Hannes B. Erhardt. Foto: privat

Überreden hat Hannes B. Erhardt niemand müssen. "Ich habe mich schon länger mit dem Gedanken getragen, mich stärker einzubringen", sagt der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Evangelisches Siedlungswerk (ESW) in Bayern mit rund 300 Mitarbeitern. Deshalb kandidiert der gebürtige Nürnberger jetzt ebenfalls für den Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.

Drei der neun Plätze im Gremium sind auf der virtuellen Mitgliederversammlung am 20. Oktober neu zu besetzen. Die Amtszeiten von Thomas Grethlein, Stefan Müller und Günter Koch enden, lediglich der Aufsichtsratsvorsitzende Grethlein wird allerdings erneut antreten. Sein Stellvertreter Müller lässt es aus beruflichen Gründen sein, Koch aus privaten.

Ein Quintett und unangenehme Fragen

Bekannt sind mittlerweile zudem die Bewerbungen von Unternehmer und Ex-Aufsichtsrat Hanns-Thomas Schamel aus Baiersdorf, Ex-Profi Martin Driller sowie Peter Heider. Hannes B. Erhardt, der ein Master-Studium mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft absolviert hat, ist der fünfte, noch bis Montag können interessierte Club-Mitglieder ihre Unterlagen beim Wahlausschuss einreichen.

Erhardt ist in der Nähe des Valznerweihers aufgewachsen und beinahe zwangsläufig "seit frühester Jugend Cluberer", wie er selbst sagt. Mit den ESW-Familienblöcken in der Arena Nürnberger Versicherung und im Max-Morlock-Stadion ermöglicht das ESW, das sich für "bezahlbaren Wohnraum in ganz Bayern" einsetzt, den Besuch von Heimspielen zu vergünstigen Preisen, für sozial Benachteiligte stellt das ESW auch kostenlose Tickets zur Verfügung.

Sollte der 43-jährige Erhardt gewählt werden, möchte er auch unangenehme Fragen stellen. "Wo wollen wir hin? Wir müssen anfangen, uns den Realitäten zu stellen", sagt Erhardt, was aber nicht heißt, dass die Lizenzspielerabteilung zwangsläufig ausgegliedert werden sollte: "Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß."

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